Stritzel darf gegen Ex-Klub Karlsruhe ran

Schuhen im Kader, aber nicht im Tor

Stritzel (l.) und Schuhen

Konkurrenzkampf: Florian Stritzel (l.) hat aktuell die Nase vor Marcel Schuhen (verdeckt) noch vorn. imago images

Schuhen hatte sich im August den Arm gebrochen, kämpfte sich seither zurück. Am Donnerstag vermeldete Chef-Trainer Dimitrios Grammozis, dass der vom SV Sandhausen nach Südhessen gewechselte Schlussmann das Mannschaftstraining in den vergangenen Tagen komplett habe absolvieren können und am Freitag wieder im Kader stehe. "Er wird aber noch nicht von Beginn an spielen." Praxis soll Schuhen während der Länderspiel-Pause erhalten, wenn die Darmstädter ein Testspiel bestreiten wollen.

Stritzel steht gegen den Ex-Klub im Tor

Damit darf Stritzel gegen seinen Ex-Klub Karlsruhe ran, für den er vor seinem Engagement in Darmstadt ausschließlich in der zweiten Mannschaft spielen durfte. Es könnte fürs Erste Stritzels letzter Einsatz werden: Es würde überraschen, ließen die 98er nach der Länderspiel-Pause alles beim Alten und Schuhen auf der Bank. Stritzel machte seine Sache bisher unter dem Strich ordentlich, hinterließ - gerade im Spielaufbau - allerdings auch keinen derart herausragenden Eindruck, dass er dauerhaft der neue Stammkeeper bleiben müsste.

Platte und Manu fehlen

Nach der Schuhen-Rückkehr kann Grammozis gegen den KSC auf den fast komplette Kader zurückgreifen: Ausfallen werden nur Felix Platte (Muskelbündelriss) und Braydon Manu, dem noch immer Flüssigkeit am Schienbeinknochen Schmerzen bereitet. "Eine blöde Geschichte", beurteilte Grammozis die sich schon wochenlang hinschleppende Blessur. Man wolle den von Drittligist Halle gekommenen Manu, der noch keine Pflichtspiel-Minute für seinen neuen Klub bestreiten konnte, jedoch behutsam aufbauen.

Jens Dörr