Eintracht sorgt sich um Hasebe und Trapp

Dosts Lieblingstore und zwei Wermutstropfen

Kevin Trapp (li.), Makoto Hasebe

Zusammenprall mit Folgen: Kevin Trapp (li.) und Makoto Hasebe nach Spielende. imago images

"Ich finde schon, dass wir über die 90 Minuten verdient gewonnen haben. Beide Stürmer haben getroffen, wird sind mal in Führung gegangen und haben endlich auswärts gewonnen", konstatierte Adi Hütter nach der Partie bei "DAZN". "Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Nach der Pause hatten wir die richtigen Momente. Ich glaube, dass noch einige Mannschaften hier Punkte verlieren werden", meinte der Eintracht-Coach.

Bas Dost, der Torschütze zum Führungstreffer der SGE, der per Abstauber seinen zweiten Bundesliga-Treffer für die Hessen erzielte, freute sich nicht zuletzt über die Art und Weise des Tores: "Das sind Lieblingstore von mir, denn ich spekuliere auf den Ball und mache einen Lauf, denn ich hundertmal so mache, aber 99 Mal kommt der Ball dann nicht. Deswegen freut es mich, dass es dieses eine Mal geklappt hat."

Spielersteckbrief Trapp

Trapp Kevin

Spielersteckbrief Hasebe

Hasebe Makoto

Spielersteckbrief Dost

Dost Bas

Trainersteckbrief Hütter

Hütter Adolf

Bangen um Hasebe und Trapp

Trotz des Erfolgs endete die Partie an der Alten Försterei für die Frankfurter mit einer Schrecksekunde. Denn Keeper Kevin Trapp und Abwehrchef Makoto Hasebe prallten Sekunden vor dem Schlusspfiff bei einem hohen Ball heftig zusammen - und waren hinter beide lädiert: "Nach dem Zusammenprall war er kurz bewusstlos, es geht ihm jetzt schon ein bisschen besser. Mal sehen, wie es in ein paar Tagen aussieht", meinte Hütter über den Japaner. Aber auch Trapp kam aus dieser Situation nicht unbeschadet heraus. "Er ist hingefallen und hat ein bisschen was gespürt", so der Trainer über den Torhüter, der im Schulterbereich behandelt wurde. Nähere Informationen hinsichtlich einer möglichen Blessur gab es derweil noch nicht.

Guimaraes im Blick

Angesichts der nächsten Englischen Woche mit dem Auftritt in der Europa League am Donnerstag bei Vitoria Guimaraes richtete Hütter den Blick schon einmal voraus. "Das Spiel wird schon ein bisschen besonders, weil wir viele Spieler mit portugiesischer Vergangenheit haben", spielte er unter anderem auf die beiden Portugiesen André Silva und Goncalo Paciencia oder die früher in Portugal aktiven Gelson Fernandes und Dost (beide Sporting) an. "Wir wollen die Niederlage gegen Arsenal (0:3 zum Auftakt der Gruppenphase, d.Red.) ausmerzen, wissen aber, dass auch das ein schweres Spiel wird", so Hütter weiter.

jom