Gogia am Knie verletzt - Union hadert mit Ergebnissen

Fischer: "Es hat nicht gut ausgesehen"

Akaki Gogia (3.v.li.)

Knieverletzung: Akaki Gogia (3.v.li.) wurde an der Seitenlinie behandelt. imago images

"Am Schluss lag es daran, dass Frankfurt nach der Pause sehr effizient war. Was wir zugelassen haben, haben sie eiskalt ausgenutzt. Es war ein toller Auftritt meiner Mannschaft. Die Reaktion, die wir uns selbst auferlegt haben, haben wir gezeigt. Es war ein ausgeglichenes Spiel. Ich denke, ein Punkt wäre verdient gewesen. Die Mannschaft hat bis zum Schluss daran geglaubt", erklärte Union-Trainer Urs Fischer nach der Partie.

Neven Subotic war am Ende ebenfalls mit der Leistung weitgehend zufrieden, nicht aber mit dem Ergebnis: "Wir hatten einen guten Einstieg, konnten aber nicht Kapital daraus schlagen, das eine Tor war am Ende nicht genug. Wir waren insgesamt gut, haben aber zweimal gepennt", sagte der Routinier über die zwei Gegentreffer. Besonders ärgerlich aus Sicht des Ex-Dortmunders: "Viel mehr Chancen hatten sie nicht wirklich, aber sie haben das eiskalt ausgenutzt. Sie sind mit ihren Außenstürmern und im Zentrum natürlich auch immer nah an der Gefahrenzone."

Spielersteckbrief Subotic

Subotic Neven

Spielersteckbrief Gogia

Gogia Akaki

Trainersteckbrief Fischer

Fischer Urs

Zwiegespalten war auch Fischer, zumal es erneut Lob vom Gegner für die Eisernen gab, aber eben erneut nichts Zählbares: "Für uns geht es um Punkte. Natürlich ist es - das finde ich schon - auch wichtig, wie der Auftritt ist. Was wir aber brauchen ist ein Spiel über 90 Minuten, wir können es uns nicht erlauben, in bestimmten Phasen nachzulassen. Letztlich nervt mich das natürlich auch ein wenig: man bekommt Komplimente vom gegnerischen Trainer, aber der hat ja auch gewonnen."

Längere Pause? Gogia am Knie verletzt

Zu allem Überfluss aus Sicht der Köpenicker droht mit Akaki Gogia in nächster Zeit zudem ein Offensivspieler länger auszufallen. Der Georgier musste mit einer Knieverletzung Mitte der zweiten Hälfte ausgewechselt werden und wurde bei seinem Gang in die Kabine von Betreuern gestützt. "Ich habe noch nicht mit ihm gesprochen, es hat nicht gut ausgesehen", sagte Fischer. Weitere Untersuchungen sollen Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.

jom