Lob vom Gladbacher Trainer für den Mittelfeldmann

Benes: Über Kiel ans Ziel

Laszlo Benes

"Ich lebe jetzt meinen Traum": Laszlo Benes hat in der Bundesliga Fuß gefasst. picture-alliance

Vor drei Jahren kam er von MSK Zilina nach Mönchengladbach, erzielte bei seinem Startelf-Debüt gegen Hertha BSC im April 2017 gleich das 1:0-Siegtor, danach aber folgte eine Pechsträhne.

Mehrere Verletzungen stoppten den Mittelfeldmann, ein Mittelfußbruch, mehrere Faserrisse, eine erneute Operation am Fuß, so richtig kam Benes nicht auf Touren. Unter Dieter Hecking spielt er zuletzt keine Rolle mehr, deshalb wurde das Mittelfeld-Talent im Winter an den Zweitligisten Holstein Kiel ausgeliehen.

"Ich lebe jetzt meinen Traum"

Dort nahm Benes Fahrt auf, und er passt anscheinend ideal in die Vorstellungen des neuen Trainers Marco Rose, denn in der laufenden Saison kam der 22-Jährige in allen sieben Pflichtspielen zum Einsatz und schwärmte neulich: "Ich lebe jetzt meinen Traum."

Trotz starker Mittelfeld-Konkurrenz wäre es eine Überraschung, würde er am Samstag in Hoffenheim nicht in der Gladbacher Startelf stehen. "Er ist im Moment ein sehr wichtiger Faktor in unserem Spiel", lobte auch Trainer Rose. "Er prägt es, er will immer den Ball haben und versucht unheimlich viel."

Rose: "Er denkt in die richtigen Räume"

Mit neuem Selbstvertrauen blüht Benes sichtlich auf, ist allerdings auch einer, der auf dem Rasen keine Mühen scheut. "Er quält sich richtig", bestätigt Rose. "Er ist bereit, unheimlich viel zu laufen und aktiv gegen den Ball zu arbeiten." Das in Verbindung damit, dass Benes, wie der Trainer sagt, "in die richtigen Räume denkt und versucht, Angriffe zu initiieren", macht den Slowaken derzeit zum wichtigen Faktor im Gladbacher Spiel.

Der Umweg über Kiel, das ist zu sehen, hat sich für Benes als ideal erwiesen.

Oliver Bitter

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