25 eSportler finden neues Zuhause

FC Würzburger Kickers startet eSport-Engagement

WuerzburgerKickers: Der FC Würzburger Kickers ist nun auch virtuell unterwegs.

WuerzburgerKickers: Der FC Würzburger Kickers ist nun auch virtuell unterwegs. imago images

25 Mann, so groß ist der Kader von FC Würzburger Kickers neuer eSport-Mannschaft. Mit einer ähnlich großen Anzahl können die großen Vereine der Bundesliga nicht dienen. Besser macht es das Engagement der Kickers nicht, es zeigt jedoch den wesentlichen Unterschied im Vergleich mit anderen deutschen Klubs auf: Der Drittligist setzt nicht auf Einzelspieler, die sich in FUT oder Head-to-Head messen, sondern auf Pro Club.

Im Pro-Club-Modus hat jeder seinen eigenen virtuellen Spieler, den er alleine steuert. Das steht im starken Kontrast zu allen anderen FIFA-Modi, in denen ein eSportler die gesamte Mannschaft kontrolliert. Pro Club ist somit näher am realen Fußball, hat jedoch auch seine Nachteile: Entwickler Electronic Arts unterstützt den Modus nur geringfügig und vernachlässigt ihn aus kompetitiver Sicht gänzlich. Stattdessen treten die Teams meist in eigens organisierten Wettbewerben an.

Ein Fan macht es möglich

FWK-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer zeigte sich überzeugt vom Pro Club-Konzept, das dem realen Mannschaftssport ähnelt. Als Ansprechpartner holte sich Sauer einen eSport-Experten und Kickers-Fan an die Seite: Ugur Yurdagül. Er kennt sich im Pro Club aus und erledigte beim eSport-Clan iNSTNT United zuvor die Öffentlichkeitsarbeit. Seine Spieler bringt er direkt mit zum Drittligisten, denn iNSTNT United ist neuer Kooperationspartner des Vereins. Eine langwierige Spielersuche bleibt somit aus und der Drittligist kann sofort in sein eSport-Abenteuer starten.

Christian Mittweg