Spitzenspiel in Essen wartet

Mit Rekord im Rücken: SC Verl kennt "nur eine Marschroute"

Zlatko Janjic

Kam im Sommer von Großaspach nach Verl: Der zweitligaerfahrene Zlatko Janjic. imago images

Der 3:0 im Heimspiel gegen Bergisch Gladbach war der siebte Sieg in Serie für den SCV - ein klubinterner Rekord. Dieser dürfte genau richtig kommen, schließlich wollen die Verler, die in der ersten DFB-Pokalrunde Bundesligist FC Augsburg besiegt haben, ihre Serie auch im Spitzenspiel bei Rot-Weiss Essen fortführen. Der Traditionsklub rangiert punktgleich auf Rang drei, hinter dem SC. "Es gibt für uns nur eine Marschroute: Wir wollen gewinnen", sagt Routinier Zlatko Janjic, der im Sommer von Drittligist Sonnenhof Großaspach zum Regionalligisten kam.

Trainer Guerino Capretti zog nach dem 3:0 gegen Bergisch Gladbach ein rundum positives Fazit: "Besser hätte es kaum laufen können. So ein unangenehmes Spiel, in dem jeder den Heimsieg erwartet, musst du erst einmal so souverän gestalten." Dem kommenden Gegner attestiert der 37-Jährige "außerordentliche Qualität".

"Ich kenne die Atmosphäre in Essen. Mit dem MSV Duisburg habe ich dort gespielt", sagt Janjic, der sieben Treffer in sechs Partien erzielt hat und bei Capretti große Wertschätzung genießt: "Er hilft uns durch seine Tore."

pau/JA