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Bundesliga, TSG Hoffenheim - Alfred Schreuder: Räume finden, Gladbach "schwach machen"

TSG Hoffenheim: Startelfgarantie für Hübner

Schreuder: Räume finden, Gladbach "schwach machen"

Alfred Schreuder

Seine Mannschaft soll auch gegen Gladbach schnell nach vorne spielen: Alfred Schreuder. imago images

Was Gladbach im Derby gegen Fortuna Düsseldorf zuletzt gelang, verpasste Hoffenheim in Wolfsburg: den späten Siegtreffer. "Eigentlich waren es zwei Punkte zu wenig. Mit der Leistung waren wir zufrieden", erklärt Schreuder. Gegen die Borussia will die TSG ähnlich auftreten wie in der starken Schlussviertelstunde am Montag: temporeich, offensiv ausgerichtet, mutig. "Ich glaube, dass Samstag auf dem Platz zwei Gegner auflaufen, die gewinnen wollen", sagt Hoffenheims Cheftrainer. Mit fünf Punkten aus fünf Spielen stehen die Kraichgauer nicht ganz im Soll. Obwohl die Borussia mit zehn Punkten genau doppelt so viele Zähler wie die TSG hat, schwächelte der Europa-League-Teilnehmer zuletzt.

Lücken und Unkonzentriertheiten, die Gladbach am Samstag anbieten könnte, will die TSG ausnutzen. "Es kann sein, dass beide Teams schnell nach vorne spielen wollen. Das haben wir von Gladbach gesehen, wir wollen das auch. Wenn wir unsere Räume finden, können wir Gladbach schwach machen", meint Schreuder. In welcher Besetzung die TSG ihr Vorhaben angehen wird, lässt sich deuten. Gründe, um die Anfangsformation zu verändern, gibt es eigentlich keine. "Wenn alle sich gesund fühlen, könnte es sein, dass wir gleich anfangen", meint Schreuder, um dann doch nachzuschieben: "Wir waren aber auch mit dem Ende des Spiels sehr zufrieden." Sargis Adamyan und Christoph Baumgartner brachten nach ihren Einwechslungen Tempo und Torgefahr ins Spiel, durchaus möglich, dass die Spielanteile der Offensivspieler noch größer werden.

Bicakcic trotz guter Leistung auf der Bank

Allgemein sind viele Spieler auf ähnlichem Leistungslevel und bieten Hoffenheims Coach viele Alternativen. Das beste Beispiel: Benjamin Hübner feierte bei den Wölfen ein sehr abgeklärtes Comeback, Ermin Bicakcic musste trotz stabiler Leistungen zu Saisonbeginn auf der Bank Platz nehmen. Gewinnermentalität, Ausstrahlung: Für Schreuder Argumente für Hübner, aber nicht gegen Bicakcic. "Ermin hat es gut gemacht. Wenn Benni topfit ist, dann ist es normal, dass er spielt", gibt Schreuder seinem Vizekapitän fast eine Startelfgarantie.

Simon Hoffmann

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