KSC will gegen Heidenheim nachlegen

Karlsruhe: Korrekte Kleinigkeiten und taktische Treue

Alois Schwartz

Tüftelt an der Taktik gegen Heidenheim: Karlsruhes Trainer Alois Schwartz. imago images

Beim jüngsten 1:1 in Nürnberg war Schwartz vom 4-4-2-System abgewichen und hatte sich für eine 4-1-4-1-Grundordnung entschieden. Damit musste der bisherige Top-Torjäger Hofmann (vier Treffer) auf der Bank Platz nehmen und kam erst in der Nachspielzeit für Pourié. Die weiteren Angriffs-Alternativen Fink und Djuricin schmorten auf der Bank. "Wir haben einige Top-Stürmer im Kader", weiß Schwartz um das Luxusproblem in der Offensive und legte sich noch nicht auf eine Taktik fest.

Für eine Rückkehr zum 4-4-2 spricht das vorhandene Personal sowie eine offensivere Ausrichtung in einem Heimspiel. Doch auch beim 4-1-4-1 zu bleiben erscheint sinnvoll, denn Gegner Heidenheim baut sein Spiel gerne durchs Zentrum auf, das mit Lukus Fröde, Marvin Wanitzek und Manuel Stiefler hochwertig besetzt wäre. Wie also wird sich Schwartz entscheiden? "Der Trainer wird sich überlegt haben, wie wir sie knacken können", setzte auch Flügelflitzer Lukas Grozurek ein Pokerface auf.

"Der FCH hat eine robuste, lauf- und zweikampfstarke Truppe", so die Gegner-Analyse von Schwartz. "Am Samstag werden Kleinigkeiten entscheiden. Ich hoffe, dass wir sie richtig machen."

cru/pp