Paderborn bleibt auch gegen Bayern dem 4-4-2-System treu

Baumgart: "Es geht darum, drei Punkte zu holen"

Steffen Baumgart

Paderborns Coach Steffen Baumgart verzichtet gegen die Bayern auf eine Systemumstellung. imago images

In den ersten fünf Partien dieser Saison sind die Paderborner stets im 4-4-2-System aufgelaufen. Daran wird sich auch in der bereits ausverkauften Heimpartie gegen den FC Bayern München am kommenden Samstag (15.30 Uhr, LIVE bei kicker.de) nichts ändern. Das hat Steffen Baumgart in der Pressekonferenz vor dem Spiel betont.

"Wir sehen im 4-4-2 am besten aus. Die Spieler verfügen darin über eine relative Sicherheit", sagte der SCP-Cheftrainer und gab die Partie des Tabellenletzten gegen den Rekordmeister nicht schon vor dem Anpfiff verloren. "Es geht darum, drei Punkte zu holen", erklärte Baumgart und räumte zugleich "die Schwere der Aufgabe" ein. "Wir müssen hinten besser stehen", rief Baumgart, dessen Team in den ersten beiden Heimspielen gegen den SC Freiburg (1:3) und den FC Schalke (1:5) bereits acht Gegentore kassiert hatte, in der Defensive zu mehr Wachsamkeit auf.

Baumgart lässt Schonlau-Rückkehr offen - Lob für Huth

In personeller Hinsicht ist der Aufsteiger vor dem Besuch der Bayern gut aufgestellt. Lediglich Youngster Dominik Bilogrevic fällt mit einem Bänderriss weiterhin aus. Ob Sebastian Schonlau am Samstag erstmals in den 20er-Kader rückt, ließ Baumgart offen. Der Manndecker, der sich im Juli einen Sehneneinriss im Fuß zugezogen hatte, ist seit einer Woche wieder im Teamtraining. Jannik Huth wird erneut das Tor hüten. "Er bringt sehr gute Leistungen", sagte Baumgart über den Neuzugang aus Mainz. Huths Konkurrent Leopold Zingerle, der als gebürtiger Münchener von 2002 bis 2015 das Trikot des FC Bayern trug, muss sich auch gegen seinen Ex-Klub in Geduld üben.

Jochem Schulze