Freiburg: Weiße Weste in der Fremde - Frantz fehlt

Petersen: "Das könnte eine neue Stärke von uns werden"

Nils Petersen

Freut sich über die bisherige Auswärtsstärke: Freiburgs Nils Petersen. imago images

Denn bislang sammelten die Breisgauer in drei Heimspielen "nur" vier Zähler, gewannen aber beide Auftritte auf fremden Plätzen, in Hoffenheim (3:0) und Paderborn (3:1). "Auswärtsspiele könnten eine neue Stärke von uns werden", findet Stürmer Nils Petersen: "Wir stehen da gut, die Gegner haben Respekt vor uns und wir haben Geschwindigkeit." Zudem laste selbst auf den kleineren Heimteams "der Druck, zu Hause gegen Freiburg zu punkten". So sammelte der SC schon so viele Auswärtsdreier wie in der gesamten Vorsaison. 2017/18 war dem SCF sogar nur ein Sieg in der Fremde gelungen.

"Natürlich wollen wir daheim gewinnen, aber es ist kein Wunschkonzert", befindet Trainer Christian Streich, der aus dem Spiel gegen Augsburg einige Ansätze für Verbesserungen mitnahm: "Wir müssen das Raumverhalten und die Abstände üben, gut stehen und wissen, wann wir in die Tiefe spielen und wann nicht."

Sollte das funktionieren, winkt in Düsseldorf ein Rekord: Erst einmal startete Freiburg mit zwei Auswärtssiegen - 2010/11 feierten die Breisgauer erst ein 2:1 in Nürnberg, anschließend ein 1:0 in Frankfurt. Drei Auswärtssiege zum Start wären aber eine neue Bestmarke. Überhaupt hatte der SC noch nie eine längere Serie als drei Auswärtssiege am Stück, zuletzt glückte dem SCF das in der Saison 2011/12.

Frantz fällt aus, Gulde steigt ein

Nicht dabei mithelfen kann Mike Frantz. Der Kapitän erlitt im Spiel gegen Augsburg (1:1) eine Adduktorenzerrung und fällt mindestens für die Partie gegen Düsseldorf aus. Der 32-Jährige war am Samstag in der 35. Minute für Vincenzo Grifo frühzeitig ausgewechselt worden. Dafür trainierte Manuel Gulde nach muskulären Problemen wieder mit. Ersatzkeeper Mark Flekken (nach Syndesmoseriss) soll Ende der Woche einsteigen.

Patrick Kleinmann