Augsburgs Leihspieler vor dem Duell mit dem Stammverein

Jedvaj: "Kai ist vielleicht das Beste, was Deutschland hat"

Kav Havertz, Tin Jedvaj

Standen zusammen bei Bayer Leverkusen unter Vertrag: Kai Havertz (li.) und Tin Jedvaj. imago images

Nach verkorkstem Start hat sich der FC Augsburg zuletzt stabilisiert - auch dank Abwehrspieler Jedvaj, der nach dem ersten Spieltag per Leihe aus Leverkusen kam. Mit dem klaren Ziel, sich als Stammspieler in der Innenverteidigung etablieren. Vor der Partie gegen Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) spricht der 23-Jährige über...

...das Wiedersehen: "Ich bin sehr motiviert, nach fünf Jahren habe ich viele Freunde dort. Wir sprechen fast jeden Tag, aber nicht über Fußball. Auf dem Platz sind wir für 90 Minuten keine Freunde. Es wird ein schwieriges Spiel - aber auch für Bayer wird es schwer. Ich kenne Taktik von Bayer Leverkusen und muss mit dem Trainer sprechen. Sie sind sehr offensiv und haben viel Ballbesitz. Das Wichtigste ist, dass wir nach der Balleroberung schnell kontern und unsere Chancen nutzen."

...die ersten Wochen in Augsburg: "Ich bin vom ersten Tag an sehr glücklich hier und spüre großes Vertrauen vom Trainer. Die Mannschaft hat großes Potenzial, aber wir brauchen noch Zeit. Wir sind in der Abwehr alle neu und hatten keine gemeinsame Vorbereitung. Die ersten zwei Spiele waren ein bisschen unsicher, aber mit jeder Woche wird es besser. Wir müssen Kleinigkeiten verbessern, dann sind wir bald perfekt."

...Kai Havertz: "Kai ist vielleicht das Beste, was Deutschland im Fußball hat. Er hat so viel Qualität, Deutschland muss ihn wie Gold in einen Schweizer Tresor stecken. Kai hat großes Potenzial, er wird zu 100 Prozent eine große Karriere haben. In ein, zwei Jahren wird er zur ersten Elf der Nationalmannschaft gehören und mit Leroy Sané und Julian Brandt einer der besten Spieler sein. Ich wünsche ihm alles Gute für seine Karriere und will, dass er auf dem höchsten Level spielt. Er kann das, er ist dafür geboren."

...seine Zukunft: "Darüber müssen wir im Mai reden, nicht jetzt. Nach der Saison habe ich hoffentlich ein großes Turnier mit Kroatien. Danach schauen wir, was das Beste für mich ist. Wenn ich entscheide, dass es hier das Beste für mich ist, dann bleibe ich."

David Bernreuther

kicker.tv - Serie

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