Dortmunds Innenverteidiger konnte "sich nicht mehr richtig bewegen"

Favre sieht BVB "wie im Februar" - Sorgen um Hummels

Lucien Favre

Er hätte die englische Woche lieber mit einem Sieg beschlossen: BVB-Coach Lucien Favre. imago images

Nach dem 2:2 in Frankfurt redete Favre nicht lange um den heißen Brei herum. "Wir haben mehr Gelegenheiten, Tore zu schießen", machte der Schweizer die mangelhafte Chancenverwertung für das Remis verantwortlich. Seine Möglichkeiten habe der BVB "manchmal nicht gut ausgespielt". Der Auftritt in Hessen erinnerte Favre an einen früheren Zeitpunkt im Kalenderjahr. "Wie im Februar", befand er. In besagtem Monat blieben die Westfalen fünf Pflichtspiele in Folge ohne Sieg (samt Pokal-Aus gegen Bremen, dem 0:3 bei den Spurs und dem 0:0 in Nürnberg).

"Nach dem 1:0 musst du weitermachen", so Favre, dessen Mannschaft ab der 29. Minute bis zur Pause nicht mehr aufs gegnerische Tor schoss. Auch dafür hatte Dortmunds Trainer aber eine Erklärung: "Du kannst ein Spiel nicht 90 Minuten komplett dominieren. Das geht momentan nicht. Das ist überall so. Ich schaue auch andere Spiele." Angesprochen auf das viel besprochene Thema der Mentalität, das zuvor schon Kapitän Reus auf die Palme gebracht hatte, winkte Favre schnell ab. "Das hat damit nichts zu tun." Speziell die "vorletzte Aktion" habe ihm im Spiel seiner Mannschaft oft nicht gefallen.

Reicht es beim Abwehrchef für Bremen?

Sorgen machte noch während der 90 Minuten Abwehrchef Mats Hummels, der unter der Woche für seine Leistung gegen Barcelona ausdrücklich gelobt wurde. In Frankfurt wurde der Weltmeister von 2014 nach 63 Minuten mit Schmerzen ausgewechselt. "Er konnte sich nicht mehr richtig bewegen und nicht mehr sprinten", sagte Favre hinterher und schob nach: "Mehr kann ich noch nicht sagen." Ob Hummels also am nächsten Samstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gegen Bremen mitwirken kann, bleibt abzuwarten.

msc

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