Chemnitz hat einen Nachfolger für Bergner gefunden

Patrick Glöckner übernimmt das Traineramt beim CFC

Michael Ballack und Patrick Glöckner

Ex-CFC-Spieler und neuer CFC-Coach: Michael Ballack und Patrick Glöckner. imago images

Am Samstag saß Glöckner bereits - gemeinsam mit Michael Ballack - auf der Tribüne im Stadion an der Gellertstraße und sah, wie der CFC gegen Liga-Schlusslicht Carl Zeiss Jena einen 1:2-Rückstand in den Schlussminuten noch in einen 3:2-Sieg ummünzte. Es waren drei dringend benötigte Punkte für den Aufsteiger, der trotzdem Vorletzter mit sechs Punkten bleibt.

Jetzt soll Glöckner dafür sorgen, den Klassenerhalt zu packen. Der 42-Jährige hatte in der Vorsaison den Grundstein für den Drittliga-Aufstieg von Viktoria Köln gelegt, war jedoch einen Spieltag vor Schluss als Tabellenführer der Regionalliga West entlassen worden. "Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, einen so ambitionierten jungen Trainer an den Chemnitzer FC zu binden", wird Romy Polster, Sprecherin der Gesellschafter der Chemnitzer FC Fußball GmbH, zitiert.

Glöckner freut sich "auf die neue Aufgabe beim Chemnitzer FC. Bei allen Gesprächen mit den Verantwortlichen hatte ich von Anfang an ein gutes Gefühl." Ihm assistieren Christian Tiffert und Torwarttrainer Marcel Höttecke.

Sreto Ristic, der den CFC interimsweise nach dem Rücktritt von David Bergner übernommen hatte, wird kein Bestandteil des neuen Trainerteams. Er hat sich beim serbischen Fußballverband zum Fußballlehrer-Lehrgang eingeschrieben. Seine Aufgabe beim CFC soll noch "definiert" werden.

mkr

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