Ex-Heidenheimer hadert nach 0:1 mit dem Pech

Skarkes Versprechen: "Werden nicht nervös"

Tim Skarke

Haderte mit dem Abschlusspech: Tim Skarke. imago images

Damit spielte er insbesondere auf die Schlussphase der Partie an, in der Ognjen Ozegovic nur die Latte traf. Zudem hatten die Lilien weitere Chancen, während in den ersten 80 Minuten meist das letzte Zuspiel oder die letzte Hereingabe zu ungenau gerieten, um zwingend vor das Heidenheimer Tor zu kommen. "Wir fahren gute Konter, kommen aber zu selten in Abschlusssituationen."

Skarke bemühte sich - neben Ozegovic, der nach seiner Einwechslung (78.) Dampf machte - darum noch am vehementesten. Wie die ganze Mannschaft blieb er aber ohne Fortune. "Wir haben im Moment wenig Glück", sagte der 23-Jährige, der in der bisherigen Saison für die Darmstädter schon zwei Punktspiel-Tore erzielt hatte und damit genauso viele wie in seiner kompletten vorherigen Heidenheimer Zeit. "Sicherlich hätte ich mir meine Rückkehr nach Heidenheim anders vorgestellt", gab er nach Abpfiff zu.

Warum man sich nicht wenigstens mit einem Punkt belohnt habe, wusste Skarke nach dem Spiel nicht gleich zu sagen. "Wir müssen jetzt schauen, dass wir Tore erzielen, dann werden wir auch Punkte holen." Die Partie am Freitag war am siebten Spieltag schon der vierte Auftritt, an dem der SV 98 ohne eigenen Treffer blieb. Skarke versprach aber: "Wir werden nicht nervös, wir sind am Anfang der Saison. Wir legen alle alles rein und geben Gas. Da bin ich guter Hoffnung, dass bald wieder ein Dreier gelingt."

Jens Dörr