Spitzenspiel im Ländle: Erster gegen Vierter

Leitl: "Unserer Linie treu bleiben"

Stefan Leitl

Dreier gefällig? Stefan Leitl und Fürth sind im Spitzenspiel beim VfB gefordert. imago images

Es ist das Duell des Ersten gegen den Vierten der Liga - doch nicht nur wegen der aktuellen Tabellensituation ist für Leitl, der lediglich auf die länger verletzten Sebastian Ernst und Marco Meyerhöfer sowie Maximilian Bauer (Sprunggelenksprobleme) verzichten muss, der Favoritenstatus klar verteilt: "Natürlich ist der VfB Favorit. Er hegt für sich den Anspruch, wieder aufzusteigen."

Leitl: Die Momente nutzen

Der 42-Jährige ist aber auch davon überzeugt, dass seine Schützlinge nicht chancenlos sind, betrachtet er doch "die gute Entwicklung, hohe Intensität im Training und den gesunden Konkurrenzkampf". Und wünscht sich, dass das Team hohe Laufbereitschaft einbringt, "die Momente nutzt, sowohl im Umschaltspiel, aber auch bei eigenem Ballbesitz - und bei sich bleibt".

SpVgg ist auswärts noch ungeschlagen

Wenn man diese Komponenten einbringe und an seine Leistungsgrenze gehe, könne man in dieser Liga jeden schlagen, ist Leitl überzeugt. Aufregung herrsche nicht beim Kleeblatt vor der Partie vor großer Kulisse. "Wir haben in dieser Saison schon sehr schwere Auswärtsspiele hinter uns - in Hamburg gegen den FC St. Pauli (3:1), bei Hannover 96 (1:1), bei der Arminia (2:2) und nun beim VfB. Da herrscht Freude, wie bei jedem anderen Spiel auch." Ob Leitl auch die bisherige Auswärtsstärke meint, wenn er das Motto vorgibt: "Wir wollen unserer Linie treu bleiben, da spielt es nicht die große Rolle, wer uns gegenüber steht."

jch