Großer Konkurrenzkampf in Kölns Kader

Beierlorzer wünscht sich ein "Ich will unbedingt in diese erste Elf!"

Fordert mehr Engagement von seinen Ersatzspielern: Kölns Trainer Achim Beierlorzer.

Fordert mehr Engagement von seinen Ersatzspielern: Kölns Trainer Achim Beierlorzer. Getty Images

Trainer Achim Beierlorzer will nicht daran glauben, verweist lapidar auf die Klasse des Münchner Kaders. Und macht sich ansonsten Gedanken darüber, wen er aufstellt. Die bisherigen Spiele produzierten auch bei den Kölnern Gewinner und Verlierer. Dessen war sich Beierlorzer bewusst, diese Aufgabe nimmt er an. Zwar strotzt der Kader des Aufsteigers nicht vor Topstars wie der des FC Bayern. Doch es sind schon ein paar Kandidaten dabei, die sich nicht unbedingt als Ergänzungsspieler gesehen haben vor der Saison. Und die gilt es erstens bei Form zu halten und zweitens bei Laune.

Akteure wie Aufstiegs-Torschützenkönig Simon Terodde, U21-Europameister Jorge Meré, Routinier Marco Höger sowie Nationalspieler Florian Kainz drängen mit Macht in die Startelf, Louis Schaub bewegt sich zwischen Baum und Borke, zunächst war er verletzt, dann zwar drin, ohne jedoch sein Leistungsvermögen abzurufen. Ihm sitzt Neuzugang Kingsley Schindler im Nacken.

Beierlorzer fordert mehr Engagement

Diese für einen Liga-Neuling durchaus prominenten Fälle muss der Trainer moderieren, bislang scheint es ihm zu gelingen, es gab noch keinen Aufschrei der Entrüstung bei einem der Profis.

"Grundsätzlich", sagt Beierlorzer, "sind wir mit der Breite zufrieden." Konkurrenzkampf auf höchstem Niveau sei der Traum eines jeden Trainers. Aber er sagt auch: "Natürlich wünsche ich mir von dem einen oder anderen noch mehr Engagement, ein deutliches: 'Ich will unbedingt in diese erste Elf!' Da kann der eine oder andere noch ein bisschen drauflegen. Aber ich bin nicht unzufrieden mit den Spielern, auf gar keinen Fall."

flu

Cornflakes, Übergewicht, Meteorit: Die besten Sprüche der Saison