Freiburgs Rückkehrer fiebert Augsburg entgegen

Grifo: "Ich stand gerade mitten im Supermarkt"

Vincenzo Grifo

"Dann kam der Anruf." Vincenzo Grifo läuft wieder für Freiburg auf. imago images

Abgehakt. Grifo, dem nach seinem Wechsel von Hoffenheim nach Freiburg eine Klausel im Vertrag einen Auftritt gegen die TSG versagte, hat die Niederlage seines alten gegen den neuen Klub "zu Hause" im Fernseher verfolgt, wie der Mittelfeldspieler in einem Interview auf der Internetseite des Vereins erklärte. Wichtig war dem Offensivspieler, dass der Wechsel überhaupt zustande kam. "Ich stand gerade mitten im Supermarkt, habe mit meiner Frau Lebensmittel eingekauft. Dann kam der Anruf, dass der Deal klappt", ließ Grifo wissen. "Ich wollte nur noch unterschreiben."

Die Zuschauerrolle kann er am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) ablegen, da will er nun auf dem Platz gegen Augsburg erstmals in dieser Spielzeit für Freiburg mithelfen, dass der exzellente Lauf hält: drei Siege, neun Punkte, zehn Tore, Tabellenplatz drei. "Es ist natürlich erfreulich, den SC so weit oben zu sehen. Wir genießen die Situation sehr, weil das für uns alles andere als gewöhnlich ist", sagte Grifo: "Trotzdem bleiben wir komplett auf dem Teppich."

Auf dem bleibt auch der 26-Jährige. Der will zunächst "gut ins Team kommen, der Mannschaft helfen, den coolen Fußball spielen, den wir im Moment spielen und für den Verein kämpfen - um am Ende erfolgreich zu sein." Mit ihm. Bei seinem dritten Anlauf im Breisgau. "In Freiburg hat einfach von Anfang an vieles sehr gut gepasst", begründet Grifo, wieso es ihn wieder zurück zum Sport-Club gezogen hat. "Ich habe hier das Vertrauen gespürt. So konnte ich aufblühen."

46 Spiele hat er bislang für Freiburg im Oberhaus absolviert, zwölf Treffer hat er in seiner Zeit 2016/17 und 2018/19 bislang für die Streich-Elf erzielt. Gegen Augsburg will er nun auch auf dem Platz im Mittelpunkt stehen.

nik