Trainer Joppe baut auf den Zusammenhalt seines Kaders

Lok Leipzig will "von Anfang bis Ende oben dabei sein"

Björn Joppe

Mit Lok Leipzig auf Höhenflug: Trainer Björn Joppe. imago images

"Wir haben in der Vorbereitung vielleicht nicht die Ergebnisse erzielt, die im Umfeld erwartet worden sind. Aber wir wussten immer, was in der Truppe steckt - und am 1. Spieltag waren wir da", sagt Joppe im kicker-Interview (Montagsausgabe). Der 40-Jährige weiter: "Wir sind zum jetzigen Zeitpunkt das einzige Team, das noch ungeschlagen ist, wir sind sehr spielstark und der Zusammenhalt stimmt. Alleine mit diesem Charakter holt man in der Regionalliga schon 15 bis 20 Punkte."

Der Coach baut auf den Zusammenhalt seines Kaders - und auf seine Neuzugänge. "Wir sind sehr zufrieden mit den Neuen. Leon Heynke zum Beispiel hat auf der linken Seite super eingeschlagen. In der Offensive bringt Aykut Soyak Standards, die Brandbomben sind. Stephane Mvibudulu ist sehr körperlich und schnell. Solche Spieler haben wir gesucht." Ihn störe das, wenn er hört, die Neuzugänge seien vom Namen her keine Kracher: "Wer ist denn in der Regionalliga ein Kracher?"

Als Ziel für Lok Leipzig formuliert Joppe "nicht die Meisterschaft oder gar den Aufstieg, aber von Anfang bis Ende oben dabei zu sein". Die "absoluten Top-Teams" waren für den ehemaligen NLZ-Leiter immer Nordhausen (3.) und der schwächelnde Berliner AK (8.). Jetzt aber müsse man sicherlich auch Tabellenführer Hertha II dazurechnen, "die einen sehr erfrischenden und schönen Fußball spielen. Wenn diese jungen Burschen das bis zum Ende der Saison durchziehen, ist auch Hertha ein ganz heißer Kandidat."

Carsten Muschalle/cfl

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