Brasilianer darf in der Königsklasse früher als gedacht mitwirken

Erfolgreicher Einspruch: CAS reduziert Neymar-Sperre

Neymar

Legte erfolgreich Einspruch ein: Neymar. imago images

Am Samstag feierte Neymar in der Ligue 1 sein Pflichtspiel-Comeback nach 126 Tagen und krönte dieses direkt mit dem Siegtreffer zum 1:0-Endstand gegen Racing Straßburg. Wenn am Mittwochabend (21 Uhr, LIVE! bei kicker.de) jedoch die Fußballwelt auf den Parc des Princes blickt, wird der 27-Jährige nur eine Nebenfigur darstellen.

Der Angreifer ist für das Duell zwischen Paris St. Germain und Real Madrid gesperrt, da er sich im Rahmen des letztjährigen Achtelfinals zwischen seinem Klub und Manchester United (1:3) abfällig über die Schiedsrichter geäußert hatte. Nach dem Ausscheiden seiner Mannschaft, Neymar hatte die Partie aufgrund einer Verletzung von der Tribüne aus verfolgt, hatte er eine Entscheidung des Video-Assistenten "eine Schande" genannt und die Schiedsrichter als "vier Typen, die keine Ahnung vom Fußball haben", bezeichnet.

UEFA lehnt Einspruch ab, CAS nicht

Diese Entgleisung hatte Neymar eine Drei-Spiele-Sperre eingebracht. Das Urteil der UEFA hatte der Superstar aber nicht akzeptiert und beim Kontinentalverband Beschwerde eingelegt. Die Beschwerde-Instanz hatte den Einspruch des französischen Meisters und des Spielers im Juni abgewiesen, vor dem CAS hatte der Brasilianer nun allerdings Erfolg - die Sperre wurde von drei auf zwei Partien reduziert.

Damit darf Neymar, der in 53 Champions-League-Spielen bislang 32 Tore erzielt hat, am 22. Oktober beim Auswärtsspiel in Brügge wieder mitwirken. Gegen die Königlichen aus Madrid sowie am 1. Oktober bei Galatasaray ist der Ausnahmekönner jedoch noch zum Zuschauen verdammt.

kög/dpa