45-Jähriger übernahm 2017

Fix! Osnabrück verlängert mit Erfolgscoach Thioune

Daniel Thioune

Weiterhin in Osnabrück am Ruder: Coach Daniel Thioune. imago images

Daniel Thioune, eines der Gesichter der Osnabrücker Erfolgsstory, wird dem VfL weiter erhalten bleiben. Hatte es in den vergangenen Tagen und Wochen bereits Gespräche mit den Verantwortlichen über seinen auslaufenden Vertrag gegeben, haben die Lila-Weißen nun Vollzug gemeldet und das Arbeitspapier des 45-Jährigen um ein weiteres Jahr bis 2021 verlängert. Auch Co-Trainer Merlin Polzin setzte seine Unterschrift unter einen Vertrag mit gleicher Laufzeit.

Im Oktober 2017 hatte Thioune den VfL auf dem vorletzten Tabellenplatz der 3. Liga übernommen und anschließend den Klassenerhalt gemeistert. Im Rahmen einer ersten Vertragsverlängerung im April 2018 hatte er das Amt des Cheftrainers "als Privileg" bezeichnet und kündigte an, das in ihn gesetzte Vertrauen zurückzahlen zu wollen.

Mit einer starken Saison 2018/19, in der Osnabrück mit 76 Zählern aus 38 Partien souverän die Drittligameisterschaft und damit auch den Aufstieg in die 2. Bundesliga realisierte, ließ er seinen Worten eindrucksvoll Taten folgen. In der aktuellen Zweitligasaison steht der VfL nach sechs Spieltagen auf dem siebten Tabellenplatz (neun Punkte). "Ich hatte immer das Gefühl, eine Weiterentwicklung herbeiführen zu können und daran hat sich auch nach dem Aufstieg nichts geändert. Wir wollen als Mannschaft gemeinsam mit dem Klub wachsen und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen", sagt Thioune zur Vertragsverlängerung.

Als Spieler in der 2. Liga für Osnabrück am Ball

Thioune hatte bereits zu seiner aktiven Zeit zwischen 1996 und 2002 das Trikot des VfL getragen und dabei unter anderem 22 Zweitliga-Spiele bestritten. Später spielte der ehemalige Profi für den VfB Lübeck und Rot-Weiß Ahlen. Dort begann er 2010 seine Trainerlaufbahn als Assistent unter Arie van Lent. 2013 kehrte er zum VfL Osnabrück zurück und arbeitete im Nachwuchsbereich der Lila-Weißen unter anderem als U-17- und U-19-Trainer.

kög

So lange laufen die Verträge der Zweitliga-Trainer