Brown fängt seinen ersten Touchdown für New England

Prestigesieg der Packers - Steelers patzen gegen Seattle

In den ersten Minuten kaum zu stoppen: Packers-Quarterback Aaron Rodgers.

In den ersten Minuten kaum zu stoppen: Packers-Quarterback Aaron Rodgers. Getty Images

Green Bay gegen Minnesota, ein internes Duell zweier NFC-North-Teams, die in Week 1 jeweils gewonnen hatten und sich nicht besonders gut riechen können. Aaron Rodgers & Co. legten los wie die Feuerwehr: Der Quarterback fand im ersten Viertel erst Williams und dann Allison, Jones lief im zweiten Abschnitt schließlich zum 21:0. Dann aber nahm Minnesotas Cook die Beine in die Hand und spurtete 75 Yards weit zum 7:21. Kurz vor Ende des zweiten Viertels entwischte Beebe und brachte das Ei nah an die Endzone, mehr als ein Field Goal von Bailey für 31 Yards war aber nicht drin. Trotzdem - nur noch 10:21 zur Pause.

Es wurde immer enger im Lambeau Field. Diggs entwischte der Defense und besorgte den nächsten Touchdown zum 16:21. Weil er beim Jubeln seinen Helm abnahm (15 Yard Strafe), missglückte allerdings der Extra-Punkt. Und die Packers? Im dritten Viertel gelang im Spiel nach vorne so gut wie gar nichts mehr, Rodgers plagten zwischenzeitlich leichte Handgelenksprobleme. Die Vikings hatten auch im Schlussviertel das Momentum auf ihrer Seite, acht Yards vor der Endzone warf Cousins auf Diggs, um das Spiel endgültig zu drehen - Interception! Eine spielentscheidende Aktion von King, denn die Packers ließen keine Punkte mehr zu und gewannen dank ihrer starken Anfangsphase das Spiel.

Seahawks siegen bei den Steelers - Roethlisberger verletzt

Bei Pittsburgh klappte zum Auftakt bei den New England Patriots (3:33) wenig bis gar nichts, umso größer war der Druck für den selbsternannten Super-Bowl-Contender vor der Partie gegen die Seattle Seahawks. In einer engen Partie konnte sich zunächst kein Team absetzen, 10:7 stand's für die Steelers zur Pause. Dissleys zweiter Touchdown für Seattle brachte den Führungswechsel, das sah der verletzte Quarterback Roethlisberger schon von der Seitenlinie aus.

Vertreter Rudolph ließ seine Klasse kurz danach aufblitzen: Die Steelers packten den "Flea Flicker" aus, Profiteur war Smith-Schuster für 45 Yards - Boswell verkürzte per Kick auf 13:14, doch Penny trug das Ei kurz darauf für die Seahawks in die Endzone. Rudolph ließ nicht locker und fand MacDonald für den ersten Touchdown-Pass seiner NFL-Karriere, die Two-Point-Conversion zur Ausgleichschance misslang jedoch. Weiter ging es hin und her, Rookie Metcalf ließ das Polster nach Wilson-Traumpass wieder anwachsen: 28:19, noch sieben Minuten auf der Uhr. Die Entscheidung? Von wegen. Bush nahm einen Fumble tief in der Hälfte der Seahawks auf und kam nahe an die Endzone heran, MacDonald fing Rudolphs kurzen Pass zum 26:28. Doch mehr war nicht mehr drin auf dem heimischen Heinz Field, Seahawks-Coach Pete Caroll durfte seinen 68. Geburtstag mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel feiern.

Brady auf Brown - Touchdown

Die im Umbruch befindlichen Miami Dolphins wurden beim 10:59 gegen Baltimore übel vermöbelt. Nun wartete ausgerechnet Champion New England mit Neuerwerbung Antonio Brown, auf den nach dem Wechsel-Hickhack (von den Steelers zu den Raiders zu den Patriots) alle Augen gerichtet waren. Kurz vor der Pause war es dann erstmals so weit. Brady passte auf Brown, Touchdown. Der Wide Receiver sprang danach gleich mal auf die Tribüne, am Ende hatte er 56 Receiving Yards in der Statistik stehen. Zuvor hatte Michel das Ei bereits einmal über die Linie getragen. Was folgte, war das erwartete Debakel, obwohl die "Fins" fünf der jüngsten sechs Duelle mit New England vor heimischer Kulisse im Hard Rock Stadium (Austragungsort des nächsten Super Bowls) gewonnen hatten. Endergebnis: 43:0 für die Patriots. Brady, der beim Auftaktsieg gegen die Steelers mit drei Touchdown-Pässen und insgesamt 341 Yards geglänzt hatte, brachte am Sonntag im Sunshine State 20 von 28 Pässen für 264 Yards an seine Passempfänger.

Texans schlagen Jaguars hauchdünn - Vinatieri patzt bei Colts-Sieg

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Patriots vermöbeln Dolphins: Brady auf Brown - Touchdown

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Die Houston Texans hatten nach einem dramatischen Abend in New Orleans äußerst knapp verloren (28:30). Bei den Jacksonville Jaguars musste Quarterback Gardner Minshew (Erstrunden-Pick 2019, 6. Runde, 178. Stelle), der nach der Verletzung von Neuzugang Nick Foles (Super-Bowl-Sieger von 2018 mit den Eagles, Schlüsselbeinbruch) beim 26:40 gegen die Kansas City Chiefs gut ausgesehen hat, ran ans Werk. Es wurde eine ganz enge Kiste, letztlich entschied ein Touchdown von Texans-Quarterback Watson das Spiel - 13:12.

Quarterback Jacoby Brissett führte die Indianapolis Colts zum Sieg über die Tennessee Titans. Sein dritter Touchdown-Pass im letzten Viertel reichte für einen 19:17-Erfolg. Und das, obwohl Kicker-Legende Adam Vinatieri wieder bei zwei Extrapunkten patzte. Nicht das erste Mal in jüngerer Vergangenheit, der 46-Jährige wackelte schon in der Vorwoche gehörig.

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Rodgers souverän, dann kam Cousins, King-Interception spielentscheidend

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