Ex-Schalker verletzt sich bei Sieg in Sotschi

Trotz Platzwunde: Höwedes in Leverkusen dabei

Benedikt Höwedes

Sichtlich angeschlagen, in Leverkusen jedoch spielfähig: Benedikt Höwedes. imago images

Bei einem Luftduell hatte sich Höwedes am Freitag am Kopf verletzt und eine blutende Wunde über dem linken Auge zugezogen. Zunächst war der 31-Jährige nach einer Behandlungspause mit einem Turban-Verband aufs Feld zurückgekehrt, später dann aber doch ausgewechselt worden.

Trotz der Blessur wird Höwedes die Reise in sein Heimatland Deutschland antreten. Lok trifft zum Champions-League-Auftakt am Mittwochabend (21 Uhr, LIVE! bei kicker.de) auswärts auf Bayer Leverkusen. "Ich will spielen", sagte der Ex-Weltmeister am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

"Der Schmerz geht. Die Punkte bleiben", twitterte der frühere Schalker nach dem Spiel und fügte ein Foto hinzu, auf dem er mit dem großen "Turban" zu sehen ist.

Lok Moskau, amtierender Pokalsieger in Russland, belegt nach dem Sieg in Sotschi aktuell Platz drei in der russischen Premier Liga, drei Punkte hinter Meister und Spitzenreiter Zenit St. Petersburg. Höwedes kam bislang in sechs Ligaspielen zum Einsatz. Er steht seit Juli 2018 in Russland Hauptstadt unter Vertrag.

aho/dpa