Rashica kehrt zurück

Osako hat Recht: Krampf statt Faserriss

Bremens Offensivspieler Yuya Osako

Alles halb so schlimm: Bremens Offensivspieler Yuya Osako. imago images

Als Yuya Osako am Samstag in Berlin mit Wadenproblemen ausgewechselt wurde, gingen bei Werders Verantwortlichen zwangsläufig die Warnleuchten an. "Es wäre extrem bitter, wenn auch noch Yuya ausfallen würde", unkte Manager Frank Baumann. Und Coach Florian Kohfeldt flüchtete sich in Galgenhumor: "Yuya selbst sagt, es ist ein Krampf. Ich hoffe, das ist nicht die japanische Übersetzung für Muskelfaserriss."

Am Sonntag folgte die erleichternde Botschaft: Bei weiterführenden Untersuchungen wurde kein struktureller Schaden festgestellt, Osakos eigene Diagnose "Krampf" somit bestätigt. Der Einsatz des Japaners am kommenden Samstag gegen Leipzig scheint also nicht gefährdet.

Mit Milot Rashica steht zudem ein fest eingeplanter Rückkehrer in den Startlöchern. Der Stürmer trainierte am Sonntag erstmals nach seiner Adduktorenverletzung zumindest teilweise wieder mit der Mannschaft.

Am Dienstag soll Rashica zum offiziellen Beginn der Trainingswoche wieder voll einsteigen. "Ich bin mir sicher, dass Milot gegen Leipzig wieder dabei ist", kündigt Kohfeldt an.

Überraschend für den Kader reichen könnte es auch bei Philipp Bargfrede. Nach seiner Knie-Operation und entsprechender Aufbauzeit soll der Mittelfeld-Abräumer ebenfalls am Dienstag sein Trainingscomeback im Mannschaftskreis geben.

Fragezeichen bei Eggestein bleibt

Ob Maxi Eggestein, der in Berlin wegen einer Rückenverletzung erstmals in Kohfeldts Amtszeit nicht in der Startelf (und generell nicht im Aufgebot) stand, gegen Leipzig ebenfalls zurückkehrt, bleibt vorerst offen. Die Ausfallzeit wird insgesamt mit ein bis zwei Wochen veranschlagt.

Ähnlich verhält es sich im Fall von Niklas Moisander (kleiner Faserriss). Möglich, aber keineswegs sicher ist zudem die Einsatzfähigkeit von Ömer Toprak, dessen Genesung indes gute Fortschritte macht. Der Idealfall: Mannschaftstraining ab Donnerstag, Kadernominierung am Samstag. In sämtlichen Fällen, kündigt Kohfeldt an, werde man freilich dieser Maxime treu bleiben: "Solange ein Risiko besteht, werden wir geduldig bleiben und keinen der Spieler voreilig reinwerfen."

Thiemo Müller