2. Spieltag: Bremerhaven deklassiert Berlin

Münchner Youngster-Gala - Mannheim unterliegt Köln

Der 17-jährige John-Jason Peterka (mi.)

Leistete mit seinen zwei Treffern einen großen Beitrag zum Münchner Sieg: der 17-jährige John-Jason Peterka (mi.). imago images

Bremerhaven souverän gegen harmlose Eisbären

Die Eisbären Berlin mussten sich nach dem gelungenen Heimauftakt gegen Wolfsburg in Bremerhaven geschlagen geben. Die Fischtown Pinguins überraschten mit einem deutlichen 5:0-Erfolg (2:0/3:0/0:0) gegen die Hauptstädter und feierten den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Die Eisbären überzeugten vor allem im ersten Drittel, fanden aber keinen Weg, um ein Tor gegen effiziente und eiskalte Pinguins zu erzielen. Somit blieb Pinguins-Goalie Tomas Pöpperle nach dem Shutout gegen die Düsseldorfer EG (1:0) auch gegen die Eisbären ohne Gegentreffer.

Bremerhaven ging bereits früh durch Cory Quirk in Führung (2.) und Jan Urbas nutzte ein Powerplay, um noch im ersten Drittel auf 2:0 zu stellen (14.). Im Mittelabschnitt sorgten Ross Mauermann (30./39.) sowie Justin Feser in Überzahl (38.) für den 5:0-Endstand.

Münchens Youngster trumpfen auf

In Bayerns Landeshauptstadt boten zwei Nachwuchstalente eine Galavorstellung und schossen den EHC Red Bull München im Alleingang zu drei Punkten. Der 17-jährige John-Jason Peterka egalisierte zunächst den Führungstreffer von Alexander Barta aus der zweiten Minute (4.), ehe er in der 17. Minute in Überzahl für die 2:1-Führung sorgte. Marco Nowak brachte die DEG mit seinem Treffer zum 2:2 noch einmal zurück (39.), doch auf das Tor des 19-jährigen Justin Schütz (45.) hatten die Rheinstädter keine Antwort mehr parat. Somit setzte sich München dank der Treffer von Peterka und Schütz mit 3:2 (2:1/0:1/1:0) durch und holte sich den zweiten Saisonsieg. Die DEG ist weiterhin noch ohne Zähler.

Köln mit Kampfansage in Mannheim

Die als Anwärter auf die DEL-Meisterschaft gehandelten Kölner Haie bewiesen am Sonntagabend, warum sie als Mitfavorit gelten. Die Domstädter setzten sich beim amtierenden Meister Adler Mannheim mit 2:1 n. V. (0:0/1:1/0:0/1:0) durch. Neuzugang Jonathan Matsumoto war in der dritten Minute der Nachspielzeit erfolgreich und sicherte den Kölnern den Zusatzpunkt.

Schwenningen verpasst Wiedergutmachung

In Wolfsburg kam es am Sonntagnachmittag zum Duell der Fehlstarter. Bei beiden Mannschaften stand Wiedergutmachung auf der Agenda. Dieses Vorhaben setzten lediglich die Grizzlys Wolfsburg in die Tat um und bezwangen die Schwenninger Wild Wings in einem hart umkämpften Spiel mit 5:3 (2:1/1:1/2:1). Somit musste die Mannschaft von Paul Thompson nach dem niederschlagenden 4:10 gegen Ingolstadt die zweite Niederlage im zweiten Spiel hinnehmen.

Augsburg in Overtime, Straubing im Penaltyschießen

CHL-Teilnehmer Augsburger Panther hat sich am 2. Spieltag bei den Krefeld Pinguinen mit 4:3 n. V. durchgesetzt (1:2/0:1/2:0/1:0). Durch den Treffer von Simon Sezemsky (64.) sicherte sich der AEV den Extrapunkt und fuhr den ersten Saisonsieg ein.

Die Straubing Tigers waren im Sauerland zu Gast und bezwangen die Iserlohn Roosters mit 3:2 n. P. (0:0/1:2/1:0/0:0/1:0). Den entscheidenden Anlauf im Shootout verwandelte Travis Turnbull, der den Straubingern den zweiten Sieg der Saison bescherte.

Die Nürnberg Ice Tigers, die nach dem angekündigten Rückzug ihres Geldgebers Thomas Sabo vor einer ungewissen Zukunft stehen, siegten beim ERC Ingolstadt 5:1.

Paul Heiber