Erst ein Mal hat Freiburg bei der TSG gewonnen

Streich fährt nicht gerne nach Hoffenheim

Christian Streich

Beim 1:3 vor einem Jahr fehlte er. Nun will Christian Streich die Negativserie des Sportclub in Hoffenheim beenden. Getty Images

"Unterschiedliche Konzeptionen" treffen laut Christian Streich aufeinander, wenn der Sport-Club gegen Hoffenheim spielt, und er bezieht das auf die Struktur der beiden Vereine. Sportlich hat der SC-Trainer großen Respekt vor der Arbeit der Nordbadener. "Sie spielen seit Jahren guten Fußball und sind immer eine taktische Herausforderung", sagte Streich vor dem nächsten Auswärtsspiel bei der TSG, "wir hatten schon viele taktisch spannende Spiele gegen sie." Und abgesehen von einer Begegnung in Freiburg (2012) fielen auch immer Tore, teilweise sogar viele. "Das ist nicht nur Zufall, es gab offensichtlich Mängel in der Defensive beider Mannschaften", so Streich. Vergangene Saison hat der SC sein zweites Saisonspiel bei der TSG mit 1:3 verloren, allerdings ohne den Cheftrainer, der wegen eines Bandscheibenvorfalls fehlte.

In neun Erstligabegegnungen haben die Freiburger erst einmal in Hoffenheim gewonnen, im November 2010 durch ein Tor von Papiss Cissé in der Nachspielzeit. Und auch wenn die Anreise nach Sinsheim kurz ist, gehört sie deshalb nicht zu den bevorzugten Auswärtsfahrten von Streich. "Schön sind die Ort, wo man öfter gewonnen hat", erklärte der SC-Coach, der sich dennoch darauf freut, einige Spieler wieder zu sehen, die er schon seit der Jugendzeit kennt. Dazu gehört allen voran Oliver Baumann, der für Streich immer noch "der Inbegriff vom SC Freiburg" ist, auch wenn er schon seit fünf Jahren bei Hoffenheim spielt - "weil er so lange bei uns im Tor stand und wir so viele tolle Sachen gemeinsam erlebt haben". Mit dem in der Freiburger Fußballschule ausgebildeten 29-Jährigen verbindet Streich eine erfolgreiche gemeinsame Zeit, in der sie unter anderem in der A-Jugend die Deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal gewannen.

Daniela Frahm