FCN-Trio fällt in Darmstadt aus

Canadi nominiert Cerin und will "in Darmstadt überzeugen"

Adam Gnezda Cerin und Damir Canadi

Voller Fokus auf Darmstadt: FCN-Neuzugang Adam Gnezda Cerin und Trainer Damir Canadi. imago images

"Sörensen fällt aus, Ishak wird genauso nicht mit dabei sein wie Medeiros." Kurz und knapp berichtete Canadi über die aktuelle Verletztensituation seiner Mannschaft. Während Sörensen derzeit an einem Muskelfaserriss in der Wade laboriert, Ishak sich mit Problemen an der Achillessehne herumplagt, hat Medeiros seinen Muskelfaserriss, analog zu Sörensen ebenfalls in der Wade, auch noch nicht auskuriert.

Mühl, Margreitter und Petrak kehren zurück

Von den Ausfällen will man sich beim Club aber nicht entmutigen lassen, schließlich kehrten unlängst mit Lukas Mühl, Georg Margreitter und Ondrej Petrak drei Akteure ins Training zurück, die an sich selbst den Anspruch haben, zur ersten Elf zu gehören. Die drei Rückkehrer betreffend ist sich Canadi sicher, in der Defensive "trotz des Sörensen-Ausfalls ein paar Möglichkeiten" zu haben.

Offensiv hat der Coach trotz der Ishak-Verletzung die Qual der Wahl. Und eben diese könnte, zumindest im Spielverlauf, auf einen Neuen fallen: Adam Gnezda Cerin. Der 20-jährige U-21-Nationalspieler Sloweniens trainiert seit Mittwoch mit der Mannschaft. "Das ist ein sehr interessanter junger Mann, mit guten Qualitäten im Verbindungsspiel, hat eine gute Technik und hohe Laufintensität", so Canadi. "Er hat in den ersten paar Tagen einen guten Eindruck hinterlassen." Der war allem Anschein nach so gut, dass der Trainer verkündete, dass Cerin am Sonntagnachmittag "erstmals im Kader stehen" werde.

Länderspielpause wurde konstruktiv genutzt

Während der Länderspielpause hatte nicht nur Angreifer Robin Hack bei der U-21-Nationalmannschaft für ordentlich Furore gesorgt, auch die am Valznerweiher verbliebenen Akteure haben laut Canadi "die Pause positiv genutzt". Beispielsweise hat das 14:0 über Landesligist Landshut nicht nur gezeigt, dass der FCN in diesen zwei Wochen "konditionell einen Schritt nach vorne" gemacht, sondern auch das Toreschießen wieder für sich entdeckt habe. Trotz der eigentlich sowohl qualitativ wie quantitativ gut besetzten Offensivabteilung erzielte der Club in den ersten fünf Saisonspielen nur sechs Tore - lediglich Kiel (fünf) und Darmstadt (drei) waren ungefährlicher.

Apropos Darmstadt: Jetzt liegt der Fokus voll und ganz auf den Lilien. "Wir wollen jetzt auch in Darmstadt überzeugen", kündigte Canadi selbstbewusst an. Zwar stelle das Team von Dimitrios Grammozis "eine sehr kompakte Mannschaft, die mit Dursun und den schnellen Außen vor allem im Umschaltspiel gefährlich sein kann", doch der 49-jährige Österreicher ist sich sicher, in der Länderspielpause an den richtigen Stellschrauben gedreht zu haben: "Darauf haben wir uns vorbereitet und hoffen, dass wir es am Sonntag auch zeigen können."

kög