Meppen vor Heimspiel gegen "relativ starkes" Kaiserslautern

Düker: "Ich hätte gerne ein oder zwei Tore mehr geschossen"

Julius Düker

Erzielte bisher einen Treffer für den SVM: Julius Düken. imago images

Zwei Einwechslungen, zwei Auswechslungen, zwei Einsätze über die komplette Distanz, ein Tor und ein Assist stehen nach den ersten sechs Drittligapartien auf Dükers Konto. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" zog der 23-Jährige Bilanz: "Grundsätzlich bin ich zufrieden, aber ich hätte gerne ein oder zwei Tore mehr geschossen." Er freut sich auf die nächsten Spiele: "Mal sehen, ob ich da meine Bilanz aufbessern kann."

Die nächste Chance dazu bietet sich ihm schon am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de). Dann ist der 1. FC Kaiserslautern zu Gast in der Hänsch-Arena. Der FCK rangiert derzeit mit einem Punkt mehr als Meppen, das eine Partie weniger (das Auswärtsspiel gegen Duisburg wird am 2. Oktober nachgeholt) absolvierte, auf Platz zehn. Den Tabellennachbar bezeichnete Düker, der nach überstandener Zerrung im Hüftbeuger wieder einsatzbereit ist, als eine "relativ starke Mannschaft". Für den 23-fachen Zweitligaspieler ist klar: "Es gilt, gegen den vermeintlich direkten Konkurrenten zu punkten."

Die Bilanz aus den vergangenen Aufeinandertreffen spricht jedoch nicht für das Team von Cheftrainer Christian Neidhart: In drei der bisher vier Pflichtspielduelle (in der 2. und 3. Liga) musste sich Meppen geschlagen geben. Das letzte Duell fand im Mai 2019 statt, an jenem 38. Spieltag stürmte noch Nick Proschwitz für den SVM und erzielte mit dem 1:1-Ausgleichstreffer (Endstand 2:4) sein letztes Tor für die Emsländer. Auf den 32-Jährigen und auch auf dessen Vorgänger Benjamin Girth, der 39 Tore in 64 Einsätzen in der 3. und 4. Liga verbuchte, wird Düker häufig angesprochen: "Die haben hier ihre Karriere und ihre Geschichte. Davon möchte ich mich jedoch nicht groß beeinflussen lassen, ich mach mein Ding."

kon