2. Bundesliga

Arminia-Trainer Uwe Neuhaus freut sich auf 5000 Bielefeld-Fans in Hannover

Arminia zu Gast in Hannover

Neuhaus schwärmt: "Das ist doch das, was wir uns wünschen"

Uwe Neuhaus

Freut sich auf die Unterstützung in Hannover: DSC-Trainer Uwe Neuhaus. imago images

Die Pause, die Cebio Soukou und Joan Simun Edmundsson gar nicht erst hatten, ist vorbei. In der ersten Länderspielphase der Saison 2019/20 schenkte Uwe Neuhaus seinen Schützlingen zwei freie Tage zur Erholung. Außer eben Soukou und Edmundsson, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren.

Mit aufgeladenen Akkus tritt die Arminia am Samstag die kurze Dienstreise über die A2 nach Hannover an, 5000 Fans folgen der Mannschaft nach Niedersachsen. "Das ist doch das, was wir Fußballer uns wünschen", schwärmte Trainer Neuhaus auf der Pressekonferenz ebenso wie Abwehr-Routinier Stephan Salger. "Wir freuen uns sehr über die Unterstützung."

Der Gegner, der mit fünf Punkten aus den ersten fünf Spielen mäßig gestartet ist, hatte am Deadline-Day nochmal nachgelegt und Marc Stendera (zuletzt Eintracht Frankfurt) und Dennis Aogo (zuletzt VfB Stuttgart) verpflichtet. Neuhaus empfindet es als "Ansporn, darauf reagieren zu können, was Hannover uns anbietet". Sein Team, meinte der Coach weiter, solle lieber den "eigenen Stärken vertrauen".

Diese eigenen Stärken hatten die Ostwestfalen besonders am 3. (3:1 gegen Aue) und 4. Spieltag (3:1 in Regensburg) gezeigt, vor allem in den Umschaltsituationen von Defensive auf Offensive mit Neuzugang Marcel Hartel auf der Doppel-Acht neben Reinhold Yabo. In vorderster Front war bislang, wie immer, Verlass auf Kapitän Fabian Klos (drei Tore, drei Vorlagen), Rechtsaußen Edmundsson (zwei Tore, zwei Vorlagen) und Linksaußen Andreas Voglsammer (zwei Tore, eine Vorlage).

Für Salger, der beim 3:3 in Bochum das bislang letzte Mal in der Startelf gestanden hatte, ist es "aktuell die spielstärkste DSC-Mannschaft, in der ich gespielt habe". Knüpft Bielefeld auch in Hannover da an (und vermeidet derartige Schlafattacken wie zu Beginn des Fürth-Spiels), winkt das sechste Saisonspiel ohne Niederlage. Auch wenn Neuhaus warnt: "Trotz der Tabellenkonstellation bleiben die 96er ein Aufstiegskandidat."

mkr