Stuttgarts Trainer wartet auf Ascacibar und stärkt Al Ghaddioui

Nur Gomez bereitet Walter ein wenig Sorge

Magenverstimmung: VfB-Coach Tim Walter muss eventuell auf Mario Gomez verzichten.

Magenverstimmung: VfB-Coach Tim Walter muss eventuell auf Mario Gomez verzichten. picture alliance

Tim Walter kann gegen die Mannschaft aus dem Südosten der Republik aus dem Vollen schöpfen. "Alle sind gesund", erklärt der Trainer, der lediglich um einen Einsatz von Mario Gomez bangt. Den Nationalspieler plagt eine Magenverstimmung. "Er hat gestern und heute nicht trainiert, weil es ihm nicht gutgeht." Bis zum Samstag könnte es ihm besser gehen. Ob es auch reicht? Ist damit nicht klar. "Wir müssen sehen, ob er dann auch die Kraft hat, um mitzufahren."

Kempf steht in der Startelf

Ansonsten gibt es keinerlei Personalprobleme. Lediglich "die Reisestrapazen, die einige in der Länderspielpause hatten", würden den guten Eindruck der Vorbereitung etwas eintrüben. Allerdings nicht besonders erwähnenswert. Mit Marc Oliver Kempf kehrt auch der zuletzt wegen muskulären Problemen ausgefallene Kapitän zurück. Der Innenverteidiger wird sicher in der Startformation stehen.

Walter zeigt sich nachsichtig

Die Santiago Ascacibar verwehrt bleiben wird. Der Argentinier, der noch zwei Tage länger für ein weiteres Testspiel mit der U 23 in seiner Heimat geblieben ist, befindet sich noch auf der Rückreise. Sobald er zurückkehrt, folgt die geplante Aussprache, um den Dissens zwischen Führung und Spieler auszumerzen. Des Profis Forderung nach gesicherter Spielzeit, und das auf seiner Lieblingsposition auf der Sechs, hatte für Ärger gesorgt. Sollte Ascacibar sich einsichtig zeigen, dürfte die Sache ausgeräumt sein. "Jeder verdient eine zweite Chance", sagt Walter, der auch einem anderen Profi den Rücken stärkt: Hamadi Al Ghaddioui, der seinen Coach nicht immer zufriedenstellt.

Für den Angreifer wird Regensburg ein besonderes Spiel. Der Deutsch-Marokkaner trug bis zum Sommer das Trikot des Jahn, erzielte in 38 Zweitligapartien elf Tore und stand bei weiteren sechs Pate. In Stuttgart ließ er zuletzt etwas die Flügel hängen. "Nachdem er einen rasanten Aufstieg hatte, hatte er eine kleine Delle", sagt Walter. "Das ist ganz normal. Er arbeitet aber sehr gut im Training. Ich bin sicher, dass er da wieder rauskommt." Am besten schon in der alten Heimat.

George Moissidis

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