Regensburgs Torhüter trifft auf den Ex-Klub

Meyer und die vermisste Wertschätzung beim VfB

Starker Rückhalt: Regensburgs Torhüter Alexander Meyer.

Starker Rückhalt: Regensburgs Torhüter Alexander Meyer. picture alliance

2017 kam Meyer von Energie Cottbus zum VfB, blieb am Neckar aber ohne Pflichtspieleinsatz. Der Torhüter vermisste die "100-prozentige Wertschätzung" und fühlte sich ein wenig zwischen den Stühlen. "Ich wollte erfahren, wie es weitergeht. Aber die Aussagen sind bis zuletzt ein bisschen schwammig geblieben", erzählt der gebürtige Bad Oldesloer.

Meyer hatte auch Verletzungspech. Nach auskuriertem Kreuzbandriss war er Anfang des Jahres nur noch die Nummer 3 in der Torhüterhierarchie bei den Schwaben. Nachdem die Gespräche mit dem VfB nicht die erhofften Ergebnisse brachten, orientierte sich der Keeper neu.

Selimbegovic: "Das tut ihm gut, das tut uns gut"

Bei seinem Wechsel zum SSV Jahn sagte Meyer: "Ich bin jetzt 28. Mein großes Ziel ist es, hier Leistung zu zeigen und mich im Profibereich zu etablieren." Gesagt, getan. In Regensburg avancierte der 1,95-Meter-Hüne zur Stammkraft, stand in jedem Spiel zwischen den Pfosten und rechtfertigt das Vertrauen. "Alexander hatte in den vergangenen Jahren nicht so viel gespielt. Man merkt, wie er jetzt mit jedem Spiel an den Aufgaben wächst. Das tut ihm gut, das tut uns gut", freut sich Trainer Mersad Selimbegovic.

In den ersten fünf Ligaspielen kommt Meyer auf einen starken kicker-Notenschnitt von 2,80, ist in dieser Kategorie fünftbester Torhüter der Liga. Jetzt also folgt am Samstag das Wiedersehen mit den alten Kollegen aus Stuttgart, die bis dato auswärts in beiden Spielen die Punkte teilten.

mas/hg

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