Wiesbaden will sich auf die Defensive konzentrieren

Rehm: "Wir haben alles hinterfragt"

Rüdiger Rehm

"Wenn man so startet, muss man Veränderungen vornehmen": Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm. imago images

"Wir haben alles nochmal hinterfragt und durchleuchtet", versicherte Trainer Rüdiger Rehm vor dem Auswärtsspiel in Fürth am Freitagabend (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de). Denn: "Wenn man so startet, muss man Veränderungen vornehmen."

Wiesbadens Start beinhaltete nicht einen einzigen Sieg in sechs Pflichtspielen - dafür aber 19 Gegentore. "Uns ist bewusst, dass die Länderspielpause genutzt werden musste. Da haben wir der Mannschaft, aber auch uns ganz klare Maßnahmen vorgegeben", so Rehm. "Ohne diese defensive Stabilität, die wir verbessern müssen, werden wir nicht erfolgreich sein. Daher war das der Hauptschwerpunkt der vergangenen zehn Tagen. Wir haben auch über personelle Veränderungen nachgedacht. Daher ist es möglich, dass es dort Änderungen geben wird."

200 Fans als Unterstützung gegen "robuste Fürther"

Eine Option wäre Nachkauf Stefan Aigner, ein Mann für die Offensive. "Wir werden uns für die Elf entscheiden, von der wir überzeugt sind, dass sie am Freitagabend das Eisen aus dem Feuer holen wird", versichert Rehm und hofft auf die Unterstützung der 200 Fans, die sich mit auf den Weg in den Sportpark Ronhof machten. Als Wiedergutmachung für die Klatsche gegen den Jahn hatte die Mannschaft die Tickets für mitreisende Anhänger bezahlt. "Ich finde es gut, dass die Fans immer weiter an uns glauben. Sie wollen nicht nur das Angebot annehmen, sondern auch die Mannschaft unterstützen", betont Rehm, der mit der Spielvereinigung einen anspruchsvollen Gegner erwartet: "Fürth kann gut mit dem Ball umgehen, verfügt aber auch über eine robuste Art und Weise. Für uns ist wichtig, dass wir in den direkten Duellen erfolgreich sind."

cru

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