Umsatz, Transfers, Follower

UEFA-Report belegt finanzielle Macht der Champions-League-Klubs

Champions-League-Trophäe

Wettbewerb der Reichsten: Kommende Woche beginnt die neue Champions-League-Saison. imago images

Der FC Bayern, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen haben in diesem Sommer jeweils einen neuen Rekordtransfer verkündet und liegen damit voll im Trend: 47 Prozent der 32 Champions-League-Teilnehmer 2019/20 gaben in der abgelaufenen Transferphase für einen Spieler mehr aus als je zuvor. Das geht aus einem Finanzreport hervor, den die UEFA am Donnerstag veröffentlicht hat.

40 Prozent der weltweiten Transferausgaben tätigten in diesem Sommer die 32 CL-Klubs

Demnach machten allein die Champions-League-Starter in diesem Sommer 40 Prozent der weltweiten (!) Transferausgaben im Profifußball aus - die 32 Klubs investierten nach UEFA-Schätzungen insgesamt 2,74 Milliarden Euro in neue Spieler. Rechnet man die 48 Europa-League-Teilnehmer hinzu, stiegen die Ausgaben dieser 80 Teams um satte 55 Prozent gegenüber dem Sommer 2018.

Das Geld ist ja da: Zusammengerechnet vermeldeten die 32 aktuellen Champions-League-Teilnehmer zuletzt 7,8 Milliarden Euro Umsatz, nicht zuletzt weil die UEFA 2018/19 2,04 Milliarden Euro an Prämien an die Teams in der Königsklasse auszahlte. Mit dieser Größenordnung ist auch in der neuen Spielzeit wieder zu rechnen.

In den sozialen Medien ist kein Sportwettbewerb beliebter

Trotzdem gibt es Pläne, den Zugang zur Champions League weiter zu erschweren, erbittert wird derzeit von verschiedenen Fraktionen um ihr neues Gesicht ab 2024 gerungen. Dass sie schon jetzt ein Erfolgsprodukt ist, zeigt sich nicht nur an dem vielen Geld: Geht man nach Followern auf den Social-Media-Kanälen, ist die Champions League nach UEFA-Angaben der beliebteste Sportwettbewerb der Welt - vor der NBA, der Premier League, der spanischen La Liga und der Fußball-WM.

jpe

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