Magdeburg vor Duell mit Duisburg

Krämer: "Wenn die Leistung stimmt, besteht durchaus eine Chance"

Stefan Krämer

Fokus auf Duisburg: Stefan Krämer. imago images

Remis gegen Mannheim, Sieg gegen Meppen, Remis gegen Chemnitz, Sieg gegen 1860 München, Remis gegen Jena: Setzt der 1. FC Magdeburg den Trend der vergangenen fünf Drittligapartien fort, in denen stets nach Unentschieden drei Punkte eingefahren wurden, so müsste auch am Freitag ein Sieg herausspringen. Die Bilanz aus den vergangenen fünf Aufeinandertreffen in der 2. und 3. Liga sowie im DFB-Pokal spricht jedoch nicht für das Team aus Sachsen-Anhalt: Zwei Partien endeten unentschieden, dreimal musste sich der FCM geschlagen geben.

Gjasula, Kvesic und Bomheuer fehlen - Perthel fraglich

Dennoch rücken auch am Freitag der Magdeburger Trend ebenso in den Hintergrund wie die Bilanz gegen die Zebras: Dann zählt allein das Geschehen in der MDCC-Arena. Krämer möchte das Publikum "auf unsere Seite ziehen", denn er weiß: "Wenn im Stadion Energie erzeugt wird, ist es für den Gegner immer schwer, etwas aus Magdeburg mitzunehmen." Der 52-Jährige erwartet eine "große Herausforderung", ist aber dennoch zuversichtlich: "Wenn die Leistung stimmt, besteht durchaus eine Chance."

Beim Vorhaben, gegen die "sehr starke Mannschaft" erfolgreich zu sein, muss der Coach auf den zum Innenverteidiger umgeschulten Jurgen Gjasula (Mittelhandbruch) verzichten. Der offensive Mittelfeldspieler Mario Kvesic muss aufgrund einer Verhärtung ebenfalls bis zu drei Wochen pausieren. Dustin Bomheuer, der im Sommer vom Meidericher SV nach Magdeburg gewechselt war, jedoch wegen einer Knieverletzung noch keinen Pflichtspieleinsatz für den FCM zu verzeichnen hat, arbeitet am Comeback. Bei Linksverteidiger Timo Perthel besteht, so Krämer, "eine fünfzigprozentige Chance auf einen Einsatz am Freitag".

Rückkehr zum 4-2-3-1 möglich

Angesichts der verletzungsbedingten Ausfälle von Gjasula, Kvesic und möglicherweise Perthel, die allesamt am vergangenen Spieltag beim 1:1 gegen den FC Carl Zeiss Jena in der Startelf standen, muss Krämer gezwungenermaßen Veränderungen in der Aufstellung vornehmen. Diese dürften möglicherweise nicht nur personeller Natur sein: Zuletzt agierte der Zweitliga-Absteiger im 4-4-2 mit Raute, was beim 5:1-Sieg gegen 1860 München auch hervorragend fruchtete, dennoch gebe es "Überlegungen, wieder auf 4-2-3-1 umzustellen".

kon