Erste Infos zum neuen Format

Für Premier Tour 2020: Riot Games sucht deutsche Teams

Riot Games zieht die Premier Tour im kommenden Jahr groß auf

Riot Games zieht die Premier Tour im kommenden Jahr groß auf. Riot Games

Die größte Liga im deutschsprachigen Raum aufbauen. Dieses Ziel steckt hinter dem Umbau der Premier Tour - und sollte schnell erreicht sein, wenn man den Wegfall von League of Legends in der ESL Meisterschaft einkalkuliert. Unabhängig davon plant Riot Games Großes: Aus einer Turnier-Serie wird kommendes Jahr eine Liga, die sowohl Profiteams als auch Amateuren einen Platz bietet. Eine Pro Division mit zehn Mannschaften sowie eine beliebige Anzahl niederer Spielklassen sollen entstehen.

In den unteren Ligen besteht ein Jahr aus drei Saisons: Frühling, Sommer und Winter, nach deren Ende jeweils Auf- und Abstieg möglich sind. Ein leicht anderes Format findet in der Pro Division Anwendung: Frühlings- und Sommer-Spielzeit gibt es auch, aber an deren Ende fahren die jeweils besten Mannschaften jedoch zu den EU Masters. Die Winter-Spielzeit wird derweil von einer verkürzten Saison und dem Winter Cup ersetzt. Auch Relegation und Promotion gibt es nur einmal im Jahr, nach der Sommersaison.

Von den zehn Plätzen der Pro Division sind sechs bereits vergeben. Riot Games hat ad hoc gaming, BIG, Euronics Gaming, Schalke 04 Evolution, mousesports und SK Gaming Prime eingeladen, auch kommendes Jahr an der Premier Tour teilzunehmen. Alle anderen Organisationen müssen sich hingegen bewerben mit Informationen und Entwicklungsplänen rund um ihr Team. Dafür haben sie bis zum 30. September Zeit.

Als Vorbereitung für die unteren Ligen veranstaltet Riot Games indes ein Vorturnier, das vom 1. Oktober bis zum 1. Dezember stattfindet. Anhand der Platzierungen erfolgt dann die Einordnung der unteren Divisionen.

Premier Tour im Fernsehen

Übertragungspartner der Premier Tour ist 7Sports, eine Tochterfirma der ProSiebenSat.1 Group. Die neue Liga kommt somit ins Fernsehen. Stefant Zant, der Geschäftsführer von 7Sports, kommentierte die Ankündigung: "Obwohl die Wahrnehmung und Akzeptanz von eSport in der Gesellschaft zunimmt, fehlen noch eigene Ligen im deutschsprachigen Raum. Durch strategische Kooperationen können wir deren Signifikanz im Vergleich zu den globalen Ligen steigern und tragen einen wichtigen Teil dazu bei, eSport weiter in Deutschland zu professionalisieren."

Christian Mittweg

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