Im Halbfinale geht's gegen Australien oder Tschechien

Am Ende souverän: Spanien schüttelt zähe Polen ab

Ricky Rubio

Herausragender Spanier im Viertelfinale. Guard Ricky Rubio. Getty Images

Die zweite Viertelfinalpaarung begann mit einem spielerischen Schlagabtausch der Guards Rubio und Slaughter. Spanien gelang es nicht, die polnischen Außenseiter frühzeitig zu distanzieren, Kuligs Dreier stellte Ende des ersten Viertels auf 18:18.

Bis die Iberer erkannten, dass Juancho Hernangomez traf, wie er wollte. Ein zusätzlicher Dreier von Fernandez erhöhte dann auf 38:28. Doch die Polen hatten ihrerseits einen Lauf, während auf spanischer Seite speziell Gasol Probleme offenbarte. Auch wenn der Vorsprung des Favoriten meistens komfortabel war - Polen hielt Kontakt. Zur Pause stand es 46:41.

Rubio verhindert Aufholjagd

Speziell Dauerbrenner Slaughter (19 Punkte, sechs Assists) sorgte dafür, dass seine Farben auf Schlagdistanz blieben - näherten sich diese aber gefährlich an, zog ein längst nicht durchweg überzeugendes Spanien - unter starker Leitung von Rubio (19 Punkte, neun Assists, fünf Rebounds) - immer auf den alten Abstand weg.

Gegen Ende des letzten Viertels verliehen die Spanier ihrer eigentlichen Überlegenheit auch auf der Anzeigetafel Ausdruck. Polen beschönigte das 90:74 am Ende noch auf ein 90:78, konnte die verdiente Niederlage aber nicht mehr abwenden. Im Halbfinale treffen Rubio, Gasol und Co. auf den Sieger der Partie Australien gegen Tschechien.

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