Lizenzen und neue Features

eFootball PES 2020: Alle Infos zum Release

Seit dem 10. September ist der neue Teil der PES-Serie erhältlich.

Seit dem 10. September ist der neue Teil der PES-Serie erhältlich. Konami

Der September ist der Monat der Fußballsimulationen. EA SPORTS FIFA kommt noch, Konamis eFootball PES 2020 steht seit dem 10. September in den Regalen. Wie üblich legt der kleinere Konkurrent also vor. Zahlreiche Änderungen sind geplant, um Fußballenthusiasten auf der gesamten Welt zu überzeugen.

Neuerungen im Überblick

Im Zentrum eines jeden Spiels steht das Gameplay. Und obwohl es schwer ist, den Fußball neu zu erfinden, sind Entwickler jedes Jahr in der Lage, an ein paar Stellschrauben zu drehen. Bei Konami geht es dabei stets um Authentizität. Deswegen wurde eine neue Dribbeltechnik, das von Andres Iniesta inspirierte Finesse Dribbling, eingeführt, welches noch präzisere Bewegungen erlaubt. Zudem kommen neue First-Touch-Techniken und taktische Fouls hinzu.

Des Weiteren hat Konami die Meisterliga überabreitet. Neben ein paar optischen Änderungen geht es dabei vor allem um das interaktive Dialog-System. Wie aus Rollenspielen bekannt, könnt Ihr Euch nun mit Euren Kickern unterhalten. Das hört sich gut an. Vorherige Sportspiele haben jedoch gezeigt, dass derartige Dialoge häufig oberflächlich statt interessant sind und daher schon nach ein paar Stunden langweilig werden können.

Mit dem Matchday-Modus gibt es zudem eine neue Spielvariante. Begegnungen mit vorbestimmten Mannschaften sind allerdings keine Revolution. Da hilft auch das Derby-Feeling kaum. Ansonsten hat Konami viel an der Optik geschraubt. Sei es in den Menüs, beim Aussehen der Spieler, oder der Präsentation von Begegnungen.

Ewiger Lizenzkampf

Wenn ein neues PES rauskommt, darf ein Thema nicht fehlen: die Lizenzen, der größte Reibungspunkt im Wettstreit zwischen Konami und EA SPORTS. Während der FIFA-Entwickler offizieller Partner der meisten großen Ligen ist, hat Konami häufig das Nachsehen. Auch in eFootball PES 2020 gibt es in ein paar Ligen nur ausgewählte Klubs. Aus der Bundesliga stehen beispielsweise einzig der FC Bayern München, Schalke 04 und Bayer 04 Leverkusen zur Verfügung. Das ist aber eine Ausnahme. Dieses Jahr kommt Konami auf 23 komplette Ligen - wobei in Spanien und England viele offizielle Teamnamen und Logos fehlen - und 18 weitere Vereine. Dank einer neuen Partnerschaft mit der UEFA sind zudem 55 Nationalmannschaften volllizensiert im Spiel.

PES 2020 Systemanforderungen und Versionen

Erhältlich ist eFootball PES 2020 auf PlayStation 4, Xbox One und PC in zwei Versionen: Standard und die Legend. Letztere kostet mehr, beinhaltet aber auch ein paar Ingame-Extras. Wer die Simulation auf dem PC spielen möchte, sollte zudem auf die Systemanforderungen achten. Hier die offiziellen Angaben von Konami:

Minimum (für 720p-Auflösung):
Betriebssystem: Windows 7 (SP1), 8.1, 10 (64-bit)
Prozessor: Intel Core i5 3470 oder AMD FX 4350
Arbeitsspeicher: 4 GB
Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 670 oder AMD Radeon HD 7870
DirectX: Version 11
Speicherplatz: 40 GB

Empfohlen (für 1080p-Auflösung):
Betriebssystem: Windows 10 (64-bit)
Prozessor: Intel Core i7 3770 oder AMD FX 8350
Arbeitsspeicher: 8 GB
Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 760 oder AMD Radeon R9 270X
DirectX: Version 11
Speicherplatz: 40 GB

Ein ausführlicher Test von eFootball PES 2020 und den neuen Features folgt in den kommenden Tagen.

Christian Mittweg

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