Griechenlands Trainer kritisiert Schiedsrichter

Antetokounmpo im Fokus: "Er hat nicht den Respekt bekommen"

Giannis Antetokounmpo

Fehlte in der Schlussphase des Spiels seiner Griechen gegen Tschechien: Giannis Antetokounmpo (M.). imago images

Denn Superstar Giannis Antetokounmpo durfte in der Schlussphase des Spiels gegen den WM-Neuling Tschechien nicht mehr mitwirken. Durch fünf Fouls - vor allem das letzte war ein harter 50:50-Call - war der NBA-MVP zum Zuschauen verdammt und konnte nicht mehr mithelfen, den fürs Weiterkommen benötigten Sieg mit zwölf Punkten Abstand herzustellen.

Sehr zum Ärger von Trainer Thanasis Skourtopoulos. Der 54-Jährige übte nach dem Spielende scharfe Kritik an den Schiedsrichtern Aleksander Glisic (Serbien), Andris Aunkrogers (Lettland) und Wojciech Liszka (Polen). Antetokounmpo habe "nicht den Respekt bekommen, den er sich wünscht", schimpfte Skourtopoulos. "Man kann gegen einen solchen Spieler nicht solche Fouls pfeifen."

In den vergangenen Turniertagen war die Kritik an den Referees gewachsen. Nach einer unspektakulären Vorrunde ließ vor allem eine fehlerhafte Entscheidung der Referees im Spiel zwischen Frankreich und Litauen die Gemüter hochkochen. Auch anderen Partien in der Zwischen- und Platzierungsrunde waren von einigen Diskussionen rund um die Unparteiischen begleitet, so zum Beispiel bei den Kanadiern im Spiel gegen Deutschland.

pau/sid

Basketball-WM 2019 in China

Griechenland gewinnt, scheidet aber trotzdem aus

alle Videos in der Übersicht