Bundesliga

Sargis Adamyan düpiert Ermin Bicakcic, seinen Teamkollegen bei der TSG Hoffenheim

Armenier in Hoffenheim noch ohne Einsatz

Adamyan düpiert Bicakcic

Seine Chancen dürften nun auch bei der TSG steigen: Der Armenier Sargis Adamyan.

Seine Chancen dürften nun auch bei der TSG steigen: Der Armenier Sargis Adamyan. imago images

Auch Robert Skov verbuchte einen denkwürdigen Auftritt, beim 6:0 der Dänen im Auswärtsspiel gegen Gibraltar erzielte der Hoffenheimer Stürmer das frühe 1:0 (6.) und damit seinen ersten Treffer für die dänische A-Nationalmannschaft.

Bitterer Abend für Bicakcic

Einen folgenreichen Abend erlebten auch die TSG-Profis Sargis Adamyan und Ermin Bicackic, die sich in der EM-Qualifikation im direkten Duell gegenüberstanden. Dabei düpierte Außenseiter Armenien im Heimspiel den Favoriten aus Bosnien und Herzegowina mit einem 4:2-Erfolg. Bicakcics Nationaltrainer Prosinecki trat in der Folge prompt zurück.

Beide Hoffenheimer standen über die volle Distanz auf dem Platz. Für Bicakcic zuletzt bei der TSG Normalzustand, für Adamyan dagegen ein willkommener Ausnahmezustand. Denn der im Sommer für 1,5 Millionen Euro aus Regensburg geholte Außenstürmer kam unter dem neuen Trainer Alfred Schreuder in noch keinem Pflichtspiel zum Zug und durfte bislang nur einmal in der 2. Mannschaft der Kraichgauer in der Regionalliga ran, beim 3:1-Sieg gegen Elversberg schoss Adamyan das 2:0. Da spielte er an der Seite der TSG-Talente Christoph Baumgartner und Tim Linsbichler, in seiner Landesauswahl nun neben Armeniens Superstar Henrikh Mkhitaryan.

Adamyans Chancen dürften steigen

Im Heimspiel der Profis gegen Werder Bremen (3:2) schaffte es der Flügelflitzer immerhin erstmalig ins Spieltagsausgebot. Nach den Abgängen von Leonardo Bittencourt (ausgeliehen an Werder Bremen) und Vincenzo Grifo (für 7 Millionen Euro nach Freiburg) dürften die Chancen von Adamyan, sich auch in Hoffenheim zu bewähren, nun steigen.

Michael Pfeifer