Großer Preis von Italien

"Schwachsinnig": Rennkommissare untersuchen bizarres Quali-Finale

Bremslichter: In Monza wurde nicht immer Gas gegeben

Bremslichter: In Monza wurde nicht immer Gas gegeben. Getty Images

In den letzten zwei Minuten waren am Samstag alle zehn verblieben Fahrer auf die Strecke im Königlichen Park von Monza gefahren. Weil Windschatten auf dem Kurs einen erheblichen Vorteil bedeutet, wollte keiner vorneweg fahren.

"Man braucht nicht versuchen, es zu erklären. Es ist schwachsinnig", betonte Sebastian Vettel von Ferrari: "Aber ohne Windschatten die Runde zu starten, ist genauso irrsinnig."

Es führte dazu, dass die Fahrer teilweise bummelten, aber auch gefährlich die Positionen wechselten. Letztlich fuhren praktisch alle zu spät für die eigentlich geplante letzte schnelle Runde über die Start- und Ziellinie. Damit stand Vettels Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc als Polesetter fest vor WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton und dessen Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas.

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dpa