2. Bundesliga

VfB-Trainer Tim Walter unzufrieden: "Da können wir auch trainieren"

Was der VfB-Trainer nach dem Mini-Turnier in Aspach fordert

Walter unzufrieden: "Da können wir auch trainieren"

Tim Walter am Freitag beim Drei-Ligen-Cup

Kritisches Fazit: Tim Walter am Freitag beim Drei-Ligen-Cup. imago images

4:2 im Elfmeterschießen gegen Österreichs Zweitligisten Austria Lustenau, 0:1 gegen Drittligist Sonnenhof Großaspach: Der VfB Stuttgart ist am Freitagabend seiner Favoritenrolle beim sogenannten Drei-Ligen-Cup in Aspach nicht gerecht geworden.

"Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht gerne verliere", sagte Trainer Tim Walter nach der verpassten Titelverteidigung. "Mit ein paar Dingen bin ich so nicht einverstanden." Nämlich: "Insgesamt fehlt es uns hinten und vorne an Konsequenz - sowohl im Zweikampf als auch beim Torabschluss." So wie zuletzt schon in der Liga.

Walter: "Nicht so halbherzig an die Sache rangehen"

Im ersten der beiden 45-minütigen Auftritte, in dem Walter seine stärkste Elf aufgeboten hatte, verspielte seine Mannschaft eine 2:0-Führung. "Wenn man so viele Torchancen hat wie gerade am Anfang gegen Lustenau, muss man natürlich auch mehr Tore schießen. Das dann einfach spielen, um zu spielen - da können wir auch trainieren", kritisierte Walter.

Seine Forderung: "Mehr Aufwand betreiben! Dann kriegen wir auch Dinge besser hin." Und vorne den Ball "auch mal reinhauen und nicht so halbherzig an die Sache rangehen". Kurzum: "Auch das Tor machen wollen." Mario Gomez und Innenverteidiger Nathaniel Phillips erzielten die beiden einzigen VfB-Treffer in den insgesamt 90 Minuten.

Lob für die Jungen - "Alles gut" bei Kempf

Die jungen Spieler, die vor allem im zweiten Spiel gegen Großaspach zum Einsatz kamen, hätten es immerhin "gut gemacht", lobte Walter und nannte explizit die Mittelfeldspieler Lilian Egloff (17, U 19) und Nick Bätzner (19, VfB II).

Wichtig sei außerdem, dass sich keiner verletzt hat. Auch Kapitän Marc Oliver Kempf nicht, der nach Oberschenkelproblemen sein Comeback feierte und nach einer guten halben Stunde vorsichtshalber ausgewechselt wurde. "Alles gut", meinte Walter: Das sei nur dem harten Training am Vortag geschuldet gewesen, bei dem Kempf erstmals wieder mitgewirkt hatte.

jpe/gem

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