Waliser ist "nicht glücklich" bei den Königlichen

Bale fühlt sich als Reals "Sündenbock" und forciert Abschied

Spielt bei Real, weil er muss: Gareth Bale.

Spielt bei Real, weil er muss: Gareth Bale. imago images

Schwarzes Schaf oder Sündenbock? Bale sieht sich in der Rolle von letzterem, wie er nun erklärte. "Ich verstehe, dass ich mehr zum Sündenbock gemacht wurde als andere", erklärte er im Interview mit Sky Sports in Bezug auf die vergangene Saison. "Ich nehme das nicht allzu ernst, auch wenn es nicht absolut fair mir gegenüber ist."

Bale erklärte, die vergangene Spielzeit sei "schwierig" gewesen, "daran gibt es nichts zu rütteln. Nicht nur für mich, sondern auch für die Mannschaft." Aktuell läuft es jedoch bei ihm, auch wenn er im jüngsten Spiel nach einem Doppelpack in Villarreal innerhalb kürzester Zeit mit der Ampelkarte vom Platz flog. "Man muss konzentriert bleiben und hart arbeiten. Ich hatte eine gute Vorbereitung und einen starken Saisonstart", sagte der Flügelstürmer. Aber? "Ich würde nicht sagen, dass ich hier glücklich bin, wenn ich spiele. Aber ich spiele, und wenn ich das tue, bin ich professionell und gebe alles, was ich habe. Egal ob für den Verein oder mein Land."

Seine Zukunft sieht er trotz Vertrag bis 2022 nicht bei Real. Im Gegenteil: Ginge es nach Bale, wäre er lieber heute als morgen weg, das ließ er deutlich durchblicken. "Das ist eine private Sache zwischen mir und dem Klub. Wir müssen irgendwie zu einer Lösung kommen." Aber, so Bale weiter, "das müssen Sie mit dem Klub besprechen. Ich möchte darüber nichts mehr sagen." Und was, wenn keine Lösung (sprich eine Trennung) zustande kommt? "Dann wird es noch mehr Unruhe geben, um ehrlich zu sein", prognostizierte Bale.

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