Wekesser nach Sieg gegen Wiesbaden: "Stein vom Herzen gefallen"

Wucht und Dynamik: Regensburgs neues Sturmduo

Erik Wekesser, Marco Grüttner

Erik Wekesser (li.) und sein Sturmkollege Marco Grüttner. imago images (2)

Es lief die 34. Spielminute im Duell mit dem SV Wehen Wiesbaden, als der SSV Jahn den ersten seiner fünf Treffer an jenem Tag verbuchen konnte: Neuzugang Erik Wekesser setzte sich auf der linken Seite stark durch und zog mit Tempo in Richtung Strafraum. Seine Hereingabe verwertete der mitgelaufene Grüttner (kicker-Note 1) eiskalt und ebnete damit den Weg für ein torreiches Auswärtsspiel (Endstand 5:0) der Regensburger.

Zuvor hatte der Jahn vier Pflichtspiele in Serie nicht gewonnen. Wekesser erklärte demnach im Vereins-TV: "Uns allen ist ein Stein vom Herzen gefallen. Wir haben als Mannschaft gut gearbeitet und eine gute Leistung abgeliefert, waren eklig und griffig." Der 22-jährige Neuzugang, im Sommer vom Regionalligisten FC Astoria Walldorf gekommen, überzeugte mit Dynamik und Wucht (kicker-Note 2,5) und legte mit seinem Assist dem Kollegen Grüttner dessen ersten Treffer in der 2. Bundesliga seit April 2019 auf.

Dem SSV-Trainer Mersad Selimbegovic war trotz der torlosen Monate des Kapitäns "klar, dass Marco früher oder später seine Tore macht". Der 33-Jährige hat in den vergangenen drei Jahren jeweils zweistellig getroffen und befindet sich durch den Dreierpack gegen Wiesbaden auf einem guten Weg, jene Serie auszubauen. Der Coach lobte in der "Süddeutschen Zeitung" Grüttners "unglaublichen mentalen Willen" und die Fähigkeit, "auch in schwierigen Zeiten mit der Brust voraus nach vorne zu marschieren".

kon