Stürmer hatte in Edmonton keinen Vertrag mehr erhalten

Letzte NHL-Chance? Tryout für Rieder in Calgary

Tobias Rieder, Mark Giordano (li.)

Statt gegen künftig für Calgary? Tobias Rieder noch im Oilers-Trikot gegen Flames-Kapitän Mark Giordano (li.). imago images

Setzt Tobias Rieder seine NHL-Karriere fort oder wechselt er womöglich sogar in die DEL, wo Meister Adler Mannheim schon länger um seine Dienste buhlt? Dies dürfte sich in den nächsten zwei bis drei Wochen entscheiden. Denn der Landshuter wird nun erst einmal mit einem Tryout-Vertrag am Trainingscamp der Flames teilnehmen, um sich so einen festen Vertrag bis Saisonende zu erkämpfen. Wie der NHL-Klub publik machte, werden dabei mit Devante Smith-Pelly (Stanley-Cup-Sieger 2018 mit Washington) und Zac Rinaldo weitere NHL-erfahrene Akteure auf Tryout-Basis in Konkurrenz mit Rieder um einen Kaderplatz treten.

In insgesamt 383 Spielen in der NHL erzielte Rieder bislang 55 Tore und 73 Assists im Trikot der Arizona Coyotes, Los Angeles Kings und zuletzt bei den Oilers.

Calgary Flames - Vereinsdaten

Seine Zeit bei Calgarys Erzrivalen Edmonton endete für Rieder nicht nur wegen der verpassten Play-offs und der persönlichen Durststrecke in Sachen Torerfolgen unschön. Denn Oilers-Präsident Bob Nicholson äußerte sich im Hinblick auf Rieders Leistungen bei einer Fanveranstaltung nach Saisonende öffentlich abschätzig über den Deutschen und plauderte bei dieser Gelegenheit zudem aus, dass dieser keinen neuen Vertrag erhalten werde. Anschließend entschuldigte sich Nicholson bei Rieder für seine Aussagen.

jom

Die 19 wichtigsten Unterschriften