Offensivmann stand letztes Jahr schon bei Bremen auf dem Zettel

Mit Verspätung: Werder holt Bittencourt

Vor ein paar Tagen noch Kontrahenten, jetzt Teamkollegen: Leonardo Bittencourt und Theo Gebre Selassie.

Vor ein paar Tagen noch Kontrahenten, jetzt Teamkollegen: Leonardo Bittencourt und Theo Gebre Selassie. imago images

"Wir haben Leonardo schon länger im Blick und waren im letzten Jahr bereits an einer Verpflichtung interessiert, daher sind wir froh, auch mit Blick auf die angespannte Personalsituation in unserem Kader, dass es jetzt geklappt hat", wird Werders Geschäftsführer Fußball, Frank Baumann, auf der Website des Bundesligisten zitiert.

Und Trainer Florian Kohfeldt fügt an: "Schon im letzten Jahr war Leo unser Wunschspieler. Er ist ein technisch starker Spieler, der im Mittfeld offensiv im Zentrum, aber auch auf den Außenbahnen eingesetzt werden kann. Er ist ein gestandener Bundesligaspieler, der unser Offensivspiel mit seinen Qualitäten bereichert."

Spielersteckbrief Bittencourt

Bittencourt Leonardo

Trainersteckbrief Kohfeldt

Kohfeldt Florian

Nach dem Abstieg des 1. FC Köln 2018 wechselte Bittencourt nach Hoffenheim. Dort kam er in der vergangenen Saison 21-mal in der Bundesliga (ein Tor), zweimal im DFB-Pokal sowie dreimal in der Champions League zum Einsatz. In der aktuellen Spielzeit wurde er beim 3:2-Sieg der TSG gegen seinen neuen Arbeitgeber Bremen in der 88. Minute eingewechselt. Vor seiner Zeit in Köln kickte Bittencourt für Hannover, Dortmund und Cottbus. Insgesamt bringt er die Erfahrung aus 151 Bundesligaspielen (18 Tore) mit.

"Ich bin froh, dass es geklappt hat. Werder ist ein toller, sehr familiärer Verein. Ich kannte Frank Baumann und Florian Kohfeldt ja schon aus dem letzten Jahr und wir waren sofort auf einer Wellenlänge. Ich freue mich auf meine Zeit bei Werder", so der neue Mann.

mst

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