Nach öffentlichen Transferforderungen

Salihamidzic rüffelt Lewandowski: "Das steht ihm nicht zu"

Robert Lewandowski

Treffsicher: Robert Lewandowski. imago images

Robert Lewandowski hat sich in diesem Sommer mehrfach für namhafte Neuzugänge beim FC Bayern stark gemacht, einmal in den USA und einmal nach dem verlorenen Supercup in Dortmund. Seine Wünsche wurden mit den späten Verpflichtungen von Ivan Perisic, Michael Cuisance und Philippe Coutinho erfüllt. Manchmal, meinte Lewandowski danach zufrieden, machen "zwei, drei Spieler einen großen Unterschied".

Lewandowski legte gleich nach und verlängerte seinen Vertrag in der Vorwoche nach fünf Saisontoren an den ersten zwei Spieltagen bis 2023. "Wir alle schätzen Robert für seine konstante Weltklasse", lobt Salihamidzic im kicker-Interview (Montagsausgabe), deshalb habe der Pole ja auch das neue Arbeitspapier erhalten.

Doch im gleichen Zug verteilt Bayerns Sportdirektor auch einen Rüffel an den viermaligen Bundesliga-Torschützenkönig: "Ich habe ihm neulich gesagt, dass er sich bitte um meinen Job oder den Job von Karl-Heinz Rummenigge oder Uli Hoeneß nicht sorgen muss - und schon gar nicht öffentlich. Das steht ihm nicht zu."

Der FC Bayern, gibt Salihamidzic zu, "ist es gewohnt, seine Transfers früher abzuwickeln. Aber wenn es die Situation erfordert, länger zu warten, muss man sich danach richten." Und so musste sich eben auch Lewandowski gedulden. Salihamidzic glaubt, dass der Angreifer die Ansage "verstanden hat".

mkr/kw

Dreierpack-Ranking: Nur noch Fünf besser als Lewandowski