DOSB-Präsident kontert harsche Kritik

Hörmann "erfreut" über heftige Reaktionen zum eSport-Gutachten

Sprach von einem

Sprach von einem "verwehrten Ritterschlag" für den eSport: Alfons Hörmann. imago images

In dem DOSB-Rechtsgutachten heißt es, dass der Begriff Sport "durch die langjährige Rechtssprechung im traditionellen Sinne der Anforderungen an die Körperlichkeit konkretisiert" sei. Jegliches Spiel an der Konsole falle nicht unter diesen und sei "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts". Der Gemeinnützigkeit des E-Sports als Sport erteilte das Gutachten deshalb eine Absage.

Die Heftigkeit der Reaktionen freut mich insofern, weil sie zeigt, dass wir uns klar positioniert haben.

Alfons Hörmann

Es habe auch viele positive Reaktionen gegeben, sagte Hörmann. Auf der Grundlage des Gutachtens werde man die Diskussion mit der Politik, dem E-Sport-Verband und allen Stakeholdern fortsetzen. "Mit Augenzwinkern: Je mehr Geld im Spiel ist, desto größer sind naturgemäß die Angriffe", meinte der DOSB-Präsident.

Für die eSport-Szene sei das ablehnende Gutachten "naturgemäß erst mal ein verwehrter Ritterschlag. Weil es am Ende natürlich für eSport die Krönung wäre, wenn man sich als Mitglied unter dem Dach des deutschen Sport ausgeben und damit das Thema der Gemeinnützigkeit vorantreiben könnte", betonte Hörmann. "Die Heftigkeit der Reaktionen freut mich insofern, weil sie zeigt, dass wir uns klar positioniert haben."

dpa

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