Schlagartig mehr Optionen fürs Sandhausen-Spiel

Herrmann, Honsak und Berko sind zurück

Erich Berko

Wieder fit: Darmstadts Erich Berko. imago images

Das Trio war in den vergangenen Wochen verletzt, von den drei Spielern stand noch am vergangenen Freitag gegen Dresden keiner im Kader. Nun sind alle wieder voll im Mannschaftstraining. Berko kam zwar schon vor zwei Wochen bei einem Testspiel zum Einsatz, war aber noch nicht bereit für einen Einsatz in Liga zwei. Nun hat er seinen schweren Muskelfaser-Riss ebenso überstanden wie Honsak das gleiche Malheur. Herrmann hatte eine leichtere Muskelblessur, die ihn drei Spiele lang außer Gefecht gesetzt hatte.

Ob Herrmann rechts hinten nun wieder Mandela Egbo aus der Startelf verdrängen kann, bleibt abzuwarten. Egbo agierte zumindest im Pokalspiel in Oberneuland sowie gegen Dresden ordentlich. Nachdrücklich in Erinnerung rufen konnte er sich bisher freilich noch nicht. Honsak könnte auch deshalb eine Chance von Beginn an erhalten, weil er flexibel einsetzbar ist - hinter Serdar Dursun auf jeder Position der offensiven Dreierreihe oder gar als Dursun-Ersatz in vorderster Front. Ähnliches gilt für Berko.

Spielersteckbrief Herrmann

Herrmann Patrick

Spielersteckbrief Berko

Berko Erich

Spielersteckbrief Honsak

Honsak Mathias

Kommt zumindest einer der beiden Offensivspieler in Sandhausen von Beginn an zum Einsatz, müsste Grammozis eine Härtefall-Entscheidung treffen und mit Dursun, Marcel Heller oder Marvin Mehlem einen Stammspieler der vorigen und bisherigen Saison auf die Bank setzen. Nur Tim Skarke scheint in der Darmstädter Offensive seinen Platz derzeit recht sicher zu haben und dürfte auch fürs in Sandhausen angestrebte, zuletzt noch deutlich verbesserungswürdige Umschaltspiel gesetzt sein.

Jens Dörr

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