Stürmer kommt von Dynamo Dresden

Angreifer Röser wechselt zum 1. FC Kaiserslautern

Lucas Röser

Wurde beim 1. FSV Mainz 05 ausgebildet: Kaiserslauterns neuer Angreifer Lucas Röser. imago images

Röser hat bei den Roten Teufeln einen Vertrag bis 2022 unterschrieben. "Lucas bringt in der Offensive eine große Qualität mit, wir sind schon seit über einem Jahr an seiner Verpflichtung interessiert. In dieser Zeit haben wir regelmäßig mit ihm Kontakt gehalten und als sich jetzt kurzfristig die Möglichkeit ergeben hat, eine Einigung mit Dynamo Dresden zu finden, waren wir sehr froh darüber, unserem Kader diese Qualität zuführen zu können", betonte Sport-Geschäftsführer Martin Bader, der in einer Vereinsmitteilung wie schon beim Transfer von Janik Bachmann Kapitalgeber Flavio Becca für dessen Unterstützung dankte.

Wie der kicker bereits berichtete, hat sich der Drittligist schon im Juni mit Röser beschäftigt. Nun kam die Verpflichtung zustande. "Der FCK hat sich über einen sehr langen Zeitraum sehr intensiv um mich bemüht. Das hinterlässt natürlich Eindruck und gibt einem ein gutes Gefühl", sagte der Stürmer, der aus dem nahen Ludiwgshafen am Rhein stammt und bei Sonnenhof Großaspach Drittliga-Erfahrung sammelte (14 Tore in 34 Spielen) . "Als Pfälzer ist es ja sowieso etwas Besonderes, auf dem Betzenberg auflaufen zu dürfen. Daher freue ich mich sehr, dass der Wechsel jetzt geklappt hat", betonte der Angreifer, der beim Derby gegen Waldhof Mannheim am Sonntag (13 Uhr, LIVE! bei kicker.de) schon zum Zuge kommen könnte.

In Kaiserslautern soll Röser die Offensive beleben. Nach der Verletzung von Andri Bjarnason verfügten die Roten Teufel mit Timmy Thiele und Christian Kühlwetter nur noch über zwei gelernte Angreifer. Thiele allerdings kam im 4-1-4-1 zuletzt gegen Zwickau auf dem rechten Flügel zum Einsatz und erzielte zwei Tore. Kühlwetter, gegen den FSV ebenfalls erfolgreich, lief zuletzt auch im zentralen Mittelfeld auf. Entsprechend erweitern sich die Alternativen für FCK-Coach Sacha Hildmann.

pau