3. Liga

Antonitsch: "Ich will das in Ingolstadt machen"

FCI verpflichtet Innenverteidiger

Antonitsch: "Ich will das in Ingolstadt machen"

Nico Antonitsch

Spielte zwei Jahre für den FSV Zwickau: Nico Antonitsch. imago images

Der berühmte und vielzitierte Dominostein fiel erst am Mittwoch, fünf Tage vor Transferschluss, mit dem Wechsel von Benedikt Gimber vom FC Ingolstadt nach Regensburg. Der Jahn verkaufte daraufhin Dominic Volkmer an den FC Carl Zeiss Jena. Die Schanzer schlossen nun die von Gimber hinterlassene Lücke im Abwehrzentrum und sicherten sich die Dienste des 27-jährigen Nico Antonitsch.

Henke lobt: "einwandfreier Charakter"

Der Österreicher spielte in den vergangenen zwei Spielzeiten für den Ligakonkurrenten FSV Zwickau (62 Einsätze, sechs Tore) und war zuvor für verschiedene Vereine (Linzer ASK, SV Ried und SV Horn) in seinem Heimatland aktiv. Der gebürtige Wiener kann neben seiner Hauptposition in der Innenverteidigung auch auf der Sechs oder als rechter Verteidiger agieren und erhält beim Verein mit der zweitbesten Defensive der 3. Liga (nur fünf Gegentore nach sechs Spielen) einen Vertrag bis 2020.

Bei den Schanzern ist er jedoch primär im Abwehrzentrum eingeplant, Sportdirektor Michael Henke freut sich auf einen "erfahrenen Innenverteidiger" und erklärte auf der Vereinswebsite: "Wir beobachten Nico schon länger und wissen um seine Qualitäten auf dem Platz sowie seinen einwandfreien Charakter."

Für Samstag "wohl noch kein Thema"

Antonitsch selbst, der am Donnerstag ins Training einsteigen wird, zeigte sich voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe: "Als die Anfrage hereinkam, war für mich sofort klar: Ich will das in Ingolstadt machen. Ich kann mich zu einhundert Prozent mit den Schanzern identifizieren und finde hier genau die Herausforderung vor, die ich gesucht hatte. Jetzt freue ich mich darauf, in den nächsten Stunden und Tagen meine neuen Mitspieler kennenzulernen."

Für das Auswärtsspiel der Schanzer am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gegen Viktoria Köln ist der Neuzugang, so Trainer Jeff Saibene auf der Pressekonferenz, "noch kein Thema".

kon