Australier legt sich mit dem Verband an

Kyrgios: "Die ATP ist ziemlich korrupt"

Nick Kyrgios

Enfant Terrible: Nick Kyrgios bleibt seiner Linie treu. picture alliance

Kyrgios wurde gefragt, was er zu der Geldstrafe von 113.000 Dollar sage, die ihm der Verband wegen der Vorkommnisse beim Turnier in Cincinnati aufgebrummt hatte. "Die ATP ist doch eh ziemlich korrupt", erklärte er. "Darüber rege ich mich überhaupt nicht auf."

In Cincinnati hatte sich der 24-Jährige vor Kurzem wiederholt mit dem Schiedsrichter angelegt, nahm eine nicht genehmigte Toilettenpause, zertrümmerte in den Katakomben zwei Schläger und verweigerte am Ende den Händedruck mit dem Referee, in dessen Richtung er sogar spuckte. Der Australier schied bereits in der 2. Runde gegen Karen Khachanov (Russland) aus. Eigentlich hatte Kyrgios aber gar keine Lust, über die Vorfälle zu reden. "Für was musste ich die 113.000 Dollar zahlen? Warum reden wir über etwas, was vor drei Wochen passiert ist, wenn ich gerade jemanden aus dem Turnier geworfen habe?", fragte Kyrgios.

Der Australier hatte Johnson in der zweiten Runde mit 6:3, 7:6 (7:1), 6:4 glatt in drei Sätzen bezwungen. In der 2. Runde trifft der Weltranglisten-30. auf den Franzosen Antoine Hoang.

Der böse Bube, den so viele lieben: Lesen Sie hier ein ausführliches Porträt über Nick Kyrgios.

las/dpa

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